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Planatol entwickelt neue Hotmelt-Technologie

Schmelzklebstoff Planamelt basiert auf besonderer Polymerstruktur
 

Die von Planatol entwickelte Hotmelt-Technologie weist eine besondere Polymerstruktur auf. 

Im Anwendungsbereich grafische Industrie baut Planatol sein Portfolio mit dem neuen Schmelzklebstoff Planamelt weiter aus. Diese bislang laut Planatol in der grafischen Industrie nicht vorhandene Technologie basiert auf einer besonderen Polymerstruktur. Sie sei als Rücken- und zukünftig auch als Seitenleim verfügbar und besitze neuartige Eigenschaften im Vergleich zu den bisher eingesetzten Technologien. 

EVA- und PUR-Klebstoffe sind bisher die gängigen Heißleimtechniken in der grafischen Industrie. Planatol ist es laut eigener Aussage gelungen, innovative Klebstofftechnologien aus anderen Anwendungsbereichen in ein System zu übertragen, das exakt den Anforderungen der grafischen Industrie entsprechen, in industriellem Maßstab funktionieren und die Prozesskosten reduzieren soll.

Praxistests an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München sowie bei Maschinenherstellern und Kunden haben laut Planatol gezeigt, dass Klebebindungen mit Planamelt eine höhere Festigkeit aufweisen als Klebebindungen mit herkömmlichen EVA-Hotmelts und teilweise sogar das Niveau eines PUR-Systems erreichen. Planamelt Klebstoffe sind laut Planatol einfach und bequem zu verarbeiten und können ohne Umrüstung auf Standard-Hotmeltanlagen, sowohl im One-Shot- als auch im Two-Shot-Verfahren, bei niedriger und damit materialschonender Temperatur verarbeitet werden. Der Klebstoff soll sich sowohl für den Düsen- als auch für den Walzenauftrag eignen. Die Geruchsbelastung bei der Verarbeitung ist gering, so Planatol. Des Weiteren weist der Klebstoff eine hohe Oxidationsstabilität auf. Auch unter großer thermischer Belastung, z.B. durch mehrmaliges Aufheizen, bleibe er stabil in seinen Klebeeigenschaften. Weitere Vorteile seien die gute Wärmestandfestigkeit und Ölbeständigkeit, was insbesondere bei stark bedruckten Papieren wesentliche Vorteile schaffe. Insbesondere im Digitaldruck zeige der Planamelt-Klebstoff sehr gute Werte.

Außergewöhnlich ist die ausgezeichnete Haftung auf schwierigen Oberflächen sowie das optimale Aufschlagsverhalten, merkt Planatol weiter an. Planamelt sei gut für die Verklebung von schweren Papieren bis 250 g/m² geeignet. In Tests bei OEMs konnten laut Planatol Pullwerte von 13N/cm bei vollbedruckten Papieren mit einer Grammatur von170g/m² bestätigt werden. Somit erreiche der preislich im hochwertigen EVA-Segment angesiedelte  Klebstoff höhere Pullwerte als ein EVA, bei gleichzeitig deutlich reduziertem Klebstoffauftrag.  Dass heißt, die Prozesskosten sind auf dem Niveau herkömmlicher EVA-Hotmelts und damit nur halb so hoch wie bei PUR-Klebstoffen. Auch Wartungsaufwand und -kosten sinken sichtbar bei der Verwendung von Planamelt, so Planatol weiter.

Robert Alber, Geschäftsführer von Planatol Adhesive, und sein Team sind stolz auf ihre Innovation: „Planatol ist der grafischen Industrie seit 80 Jahren verbunden und diese Branche gilt auch heute noch als unser Kerngebiet. Dank innovativer Grundlagenforschung ist uns nach mehreren Jahren nun der Durchbruch gelungen. Planamelt vereint die Vorteile eines PUR mit denen eines klassischen EVA-Hotmelts. Planamelt ist spektakulär in seinen Eigenschaften und bestärkt uns darin, dass Kostenbewusstsein und hohe Qualität kein Widerspruch sein muss - wenn man bereit ist, neue Wege zu gehen.“

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