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Portucel darf nicht mehr mit „100 Prozent recycled“ werben

Rechtsstreit mit Steinbeis entschieden

Der Portugiesische Papierhersteller Portucel darf sein Papier Explorer in Deutschland nicht mehr mit der Bezeichnung „100 Prozent recycled“ vermarkten. Damit hat das Unternehmen einen seit 2008 schwelenden Rechtsstreit gegen Steinbeis Papier Glückstadt verloren. Bereits 2008 hatte das Landgericht Berlin Portucel verboten, sein DIN A4-Büropapier "Explorer" als "100 Prozent recycled" zu bezeichnen. Wie Steinbeis Papier meldet, wurde dieses Urteil vor wenigen Tagen nach Berufung durch das Berliner Kammergericht bestätigt. Das (noch nicht rechtskräftige) Urteil folgt in vollem Umfang der Auffassung von Steinbeis, dass nur Recyclingpapier als solches bezeichnet werden könne, das aus benutztem, dem Kreislauf schon einmal zugeführtem Altpapier hergestellt wird.
Portucel verwendete hingegen bei der Herstellung von Explorer zu 50 Prozent Schnittreste, die bei der Produktion von Frischfaserpapier anfallen, also noch nicht im Umlauf waren. Wenn ein solches Produkt als Recyclingpapier bezeichnet wird, werde der Verbraucher in die Irre geführt, heißt es in der Urteilsbegründung des nun vom Kammergericht bestätigten Urteils des Landgerichts.

Grupo Portucel Soporcel http://www.portucelsoporcel.com

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