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Printdata und M/S Visucom präsentieren neue E-Business-Lösung Obility

Applikationen im Online-Business realisieren
 

Was die neue E-Business-Lösung Obility von Printdata und M/S Visucom auszeichnet, ist vor allen Dingen ihre Flexibilität. Die Grafik zeigt, wie vielseitig die Software-Lösung ist. Jeder Kunde kann die Funktionalitäten nutzen, die am besten zu seinem eigenen Online-Business passen.

Mit Obility hat der Software-Entwickler M/S VisuCom einen neuen Geschäftsbereich vorgestellt, dessen Fokus auf Online Business Applications liegt. Die plattformunabhängige E-Business-Lösung namens Obility geht aus dem von Printdata (Karlsruhe-Eggenstein) und M/S Visucom entwickelten Online-Printshop (OPS) hervor, wurde aber für eine Vielzahl weiterer Anforderungen im Internet-Geschäft entwickelt.

Neben der Funktionalität als leistungsstarke Web-Schnittstelle inklusive kompletter Prozesssteuerung im Backend zeichnet sich Obility laut Hersteller vor allem durch seine hohe Flexibilität hinsichtlich kundenindividueller Anforderungen aus. Denn Anwender wählen aus der Funktionalität des Obility-Standards jeweils die Möglichkeiten aus, die ihre Online-Prozesse am besten unterstützen. Haben sie jedoch Anforderungen, die der Standard nicht in der erforderlichen Form abdeckt, wird die Funktionalität von Obility entsprechend modifiziert oder erweitert. Über die Schnittstelle API Connect (Application Programming Interface) lässt sich Obility zudem in andere Lösungen integrieren – wie etwa in ERP-, MIS-, PIM-, Workflow- und E-Procurement-Systeme. Es können über API Connect aber auch nur einzelne Obility-Funktionen, wie zum Beispiel der HTML-Editor, in andere Software-Lösungen eingebaut werden.
Ein Highlight von Obility ist laut Printdata die Flexibilität, mit der Anwender die Funktionalität und Struktur ihrer Online-Präsenz bei Bedarf tagesaktuell in Eigenregie anpassen oder neue Online-Shops eröffnen können – ohne großen Programmier- und Kostenaufwand. Es genügen Basiskenntnisse in Sachen HTML-Programmierung.

Für neue Anwendungen geöffnet. Bei der Gründung von M/S Visucom im Jahr 2000 noch stark auf Industriekunden ausgelegt, wurde Obility als Warenwirtschafts- bzw. ERP-System durch die Zusammenarbeit mit Printdata seit 2006 zunehmend um spezielle Anforderungen aus der Druck- und Medienbranche erweitert. Im Zuge dieser ständigen Weiterentwicklung wurde Obility zu einer integrierten, multilingualen Software für das B2B- und B2C-Geschäft, die in der Online-Vermarktung von Druckerzeugnissen alle druckrelevanten Anforderungen wie etwa Kalkulation, Daten-Upload, Vorlagen-Editierung, Corporate-Design-Regeln oder Farbmanagement abdeckt. »Obility war seit jeher mehr als eine Web-to-Print-Lösung. Deshalb lag es nahe, die Lösung für zusätzliche Anforderungen zu öffnen, was wir mit der Gründung des neuen Geschäftsbereichs von M/S Visucom jetzt realisieren. Dabei steht der Name Obility für Online Business Ability, also eine umfassende Unterstützung aller Formen des Online-Geschäfts«, erklärt Printdata-Geschäftsführer Frank Siegel.

Pluspunkt Vielseitigkeit. Zunächst bewegt sich der neue M/S-Visucom-Geschäftsbereich weiterhin vergleichsweise nahe am Print-Umfeld. So wurde auf Basis von Obility zum Beispiel eine Anwendung entwickelt, mit der Immobilienmakler ihre Angebote verwalten und Exposés erstellen können. Die Katalogproduktion und das Database-Publishing sind weitere Beispiele, wobei Obility im Zusammenspiel mit PIM-Systemen eine einfache Verwaltung von Produktinformationen ermöglichen soll. Da M/S Visucom die Obility-Anwendungen abstrakt entwickelt, können sie laut Hersteller generell für verschiedene Anforderungen eingesetzt werden. So lassen sich mit dem Shopsystem beispielsweise auch Veranstaltungsdatenbanken, Jobbörsen sowie Brand- oder Affiliate-Management-Systeme realisieren.

Technische Raffinessen. Aus technischer Sicht ist Obility jederzeit erweiterbar, da die Lösung als reine 3-Tier-Anwendung aufgebaut ist, bei der die Datenbank-, die Programm- und Veröffentlichungsschichten voneinander getrennt sind. Zudem lassen sich die Datenbank- und die Veröffentlichungsschicht (die Frontends) flexibel auswechseln. Neben dem Datenbanksystem My-SQL können auch MSSQL, Oracle oder andere SQL-Datenbanken verwendet werden. Die Veröffentlichungsschicht besteht aus HTML-Masken, lässt sich aber über API Connect gegen XML- oder JSON-Daten austauschen. Deshalb können zum Beispiel Internet-Dienstleister, die oft mit Open-Source-CMS-Systemen arbeiten, die Frontends ihrer Kunden weiterhin mit Drupal, Wordpress oder Typo3 erstellen, ansonsten aber die Funktionalitäten von Obility nutzen. Dies sei ein wichtiger Kosten- und Zeitvorteil von Obility, so Printdata. Die Kunden müssen sich auch nicht mit dem Thema Verwaltung und Pflege von Tabellen in SQL-Datenbanken beschäftigen, denn Obility präsentiert alle Tabellen in Form von Textdateien. Werden darin Änderungen vorgenommen, modifiziert Obility automatisch die entsprechenden MySQL-Tabellen. Deckt der Obility-Standard einmal nicht die Anforderungen des Kunden ab, werden die entsprechenden Schritte wie erwähnt kurzerhand entwickelt und in die Lösung eingebaut. Zum Beispiel wollte ein Kunde Bestellmengen beliebig an verschiedene Empfängeradressen aufteilen und automatisch die Versandkosten kalkulieren können. Seither gehört das Liefer-Splitting zum Obility-Standard. Als zentrale Web-Schnittstelle wird Obility in der Praxis über die von M/S Visucom entwickelte Schnittstelle API Connect häufig mit ERP-, MIS- oder E-Procurement-Systemen sowie mit Workflows für die Druck- und Medienproduktion verknüpft – bis hin zur Einbindung einzelner Funktionen in andere W2P-Lösungen. Auch aus Offline-Clients wie Fotobuch-Software lassen sich Obility-Funktionen direkt ansprechen. Kunden können Obility im Rahmen von ASP (Application Service Providing) und SaaS (Software-as-a-Service) nutzen oder die Software auf einem eigenen Web-Server installieren lassen.

Win-Win-Situation für alle Beteiligten. »Die Kooperation von M/S Visucom und Printdata war für beide ein Glücksfall. Hier ist Know-how aus dem industriellen Umfeld mit der Erfahrung aus der Druck- und Medienbranche zu einer Lösung verschmolzen, die auch komplexe Anforderungen an das Online Business abdeckt«, so Frank Siegel. In der jüngsten E-Business-Print-Online-Studie (EPOS) der Zipcon Consulting GmbH belegt die Obility-Lösung bei vielen Selektionskriterien einen Spitzenplatz.

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