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Printplus veröffentlicht neue Version seiner Branchensoftware "Printplus Druck"

Zahlreiche Erweiterungen im Bereich Automatisierung und vereinfachte Anwendungen
 

Für die bessere Übersicht kann zusätzlich zu den eingeblendeten Verbindungslinien mit der Funktionstaste F4 der markierte Auftrag hervorgehoben werden.

Der Schweizer Softwarehersteller Printplus hat eine neue Version seiner Branchensoftware "Printplus Druck" vorgestellt. Dabei soll der Schwerpunkt der mehr als 300 Erweiterungen vor allem auf den Themen Automatisierung (print 4.0) und vereinfachte Anwendung liegen. Unter anderen unterstütze die Branchensoftware nun noch besser die Produktion an unterschiedlichen Standorten. Neuerungen gibt es aber auch beim Import von Debitoren- und Kreditorendaten, bei den Bestellungen über das integrierte Druckerei-Portal oder in der Produktionsplanung.

Da viele Unternehmen heute an mehreren Standorten produzieren, oft mit unterschiedlichen Sprach- und Währungsregionen, unterstützt Printplus Druck in der neuen Version konsolidierte Berichte für ebensolche Anforderungen. Zusätzlich wurde laut Hersteller die Mehrsprachigkeit für die Systembedienung und die Daten erweitert.

Für den Import der Debitoren- und Kreditorendaten setzen Softwarehäuser Abacus (Schweiz) und Datev (Deutschland) auf neue Formate, für die Printplus die entsprechenden Schnittstellen im Rahmen eines Software-Wartungsvertrags nach eigener Aussage ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung stellt. Die elektronische Rechnungsstellung sei zusätzlich zu den E-Rechnungsformaten von Post Finance, SIX Payment (Schweiz), EB Interface (Österreich) mit ZUGFeRD für Deutschland erweitert worden. Die E-Rechnung ermögliche es, Rechnungsdaten in strukturierter Weise in einer PDF-Datei zu übermitteln. Der Kunde soll die Rechnung automatisiert auslesen und zur Zahlung freigeben können.

Im CRM-Tool "IVIS" werde der Kundenstatus automatisiert auf Basis der Umsatzzahlen überwacht. Für gezielte Marketingaktionen zur Kundenbindung und Auftragsgewinnung soll der Anwender Umsatz, Kundenstatus und weitere Felder beliebig kombinieren können.

Wie Printplus weiter erklärt, stellen viele Druckereien Ihren Kunden bereits das in Printplus Druck integrierte Druckerei-Portal (Web-Shop) für den Bestellprozess zur Verfügung. Erstellt der Druckerei-Kunde seine Bestellung direkt aus seiner Softwarelösung, wie SAP, Oracle usw. in strukturierter Form, sollen sich die Daten mit der neuen Version automatisiert einlesen und verarbeiten lassen. Aufträge sollen ohne manuelle Eingriffe inklusive der Produktionskalkulation vom System angelegt werden, was die Prozesse vereinfachen und die Qualität sichern soll.

Auch die Produktionsplanung wurde erweitert. Hier werden sämtliche Aufträge aller Sachbearbeiter zentral zusammengeführt. Die integrierte Rüstzeitoptimierung soll die Einrichtezeiten des Folgejobs automatisch an den Vorgänger anpassen. Für die Aufträge werden, sp Printplus, die richtigen Kapazitäten reserviert. Mit der Listenplanung stelle man dem Anwender zur grafischen Ansicht eine zweite Eingabevariante zur Verfügung. Für größere Unternehmen mit aufgeteilten Planungsaufgaben ist der Mehrbenutzerbetrieb erweitert worden, so der Hersteller. Mehrere Planer können neu gleichzeitig an einer Kostenstelle die unterschiedlichen Aufträge schieben.

Die Prozesse im Lager können bereits mit dem Logistik-Terminal abgewickelt werden. Ab sofort lasse sich zusätzlich zu den bestehenden Barcode-Formaten auch der IFRA16 verwenden. Dieser Standard wird laut Printplus von Papierherstellern zur Auszeichnung von Rollen verwendet und erleichtere die Erfassung am Wareneingang. Die Aufträge für die Materialbereitstellung sollen automatisch auf die Barcode-Scanner übermittelt und sofort ausgelöst werden. Damit würden Bereitstellungslisten ausdrucken und verteilen überflüssig.

Für Kunden ist das Update im Rahmen der Softwarewartung kostenlos, so Printplus.

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