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Printshop Creator: „Raus aus der Cloud“-Konzept für Web-to-Print

E-Business-Print-Lösung setzt auf Betriebssystem-Virtualisierung mithilfe der Docker-Technologie
 

Die Printshop Creator GmbH schafft für ihre Kunden die Möglichkeit, die E-Business-Print-Software nicht mehr in einer SaaS-Cloud, sondern per Server-Virtualisierung in getrennten Installationen zu betreiben.

Die Printshop Creator GmbH (Münster), Anbieterin von E-Business-Print-Lösungen für die Druck- und Medienindustrie, macht die Nutzung ihrer Webshops flexibler und sicherer. Durch die Betriebssystem-Virtualisierung mithilfe der Docker-Technologie wird die hauseigene E-Business-Print-Software nicht mehr in einer SaaS-Cloud, sondern in getrennten Installationen betrieben. Diese so genannten Container können laut Hersteller außerdem heruntergeladen und auf anderen Servern ausgeführt werden. So sollen Kunden ihre Gesamtinvestition auch bei der Mietlizenz der Systemsoftware sichern und gleichzeitig hohen Datenschutzanforderungen Rechnung tragen können.

Viele Druck- und Medienunternehmen blenden heute die potenziellen Gefahren und Probleme der kompletten Datenauslagerung in die Cloud aus. Stellt der IT-Dienstleister beispielsweise den Cloud-Betrieb ein, können die individuellen Shop-Informationen häufig nicht mehr einzeln ausgelesen und die Shop-Software nicht weiter genutzt werden. Für Unternehmen, die über eine Shop-Lösung relevante Umsätze erzielen, kann dies leicht zu einer existenziellen Bedrohung führen. Deshalb sollte man bei der Auswahl des Dienstleisters sehr genau die Konzeption und die Betriebsmöglichkeiten prüfen.

Als Problem vieler Cloud- oder SaaS-Varianten sieht Printshop Creator auch den Datenschutz. Kunden würden unter anderem auch Shops für eigene Geschäftskunden betreiben, in welchen häufig sensible Daten wie Mitarbeiter- oder Produktinformationen hinterlegt werden. Hier komme es nicht selten vor, dass diese Kunden das Speichern der Daten in einer „Daten-Cloud“ kategorisch untersagen. Ein weiterer Aspekt sei die Frage, in welchem Land die Daten gespeichert werden. Das Urteil des EuGH zum Save-Harbour-Abkommen habe vor kurzem gezeigt, dass die Übertragung und Speicherung von personenbezogenen Daten im Ausland nicht so belanglos sei und zu ernsthaften Problemen mit dem Kundendatenschutz führen könne. Wichtig sei es deshalb, dass der Dienstleister bei der Auftragsdatenverwaltung, also der Verarbeitung und Speicherung von Daten Dritter, jederzeit Herr über die Daten ist. Viele Shop-Betreiber wüssten aber gar nicht, in welchem Land ihr SaaS-Partner die Daten speichert und wer alles auf sie zugreifen kann.

Printshop Creator bietet bisher seine gleichnamige Software-Suite als Kauflizenz mit eigener Installation und parallel dazu als Mietlizenz in einer SaaS-Cloud an. Nachteil der Kauflizenz: höhere Betriebs- und Wartungskosten, die bei einer Cloud-Lösung nicht anfallen. Um die zunehmenden Fragen hinsichtlich Datenschutz und Investitionsabsicherung beim Cloud-Angebot zu beantworten, greift Printshop Creator jetzt auf die Nutzung der Server-Virtualisierung mithilfe der Docker-Technologie zurück. Das Prinzip dieser Lösung ist es, wie bei anderen Virtualisierungsmethoden auch, komplette Betriebssystemumgebungen (so genannte Container) bereitzustellen, in welchen dann die Software nicht in einer Cloud, sondern als eigene Installation betrieben wird. Diese Methode ist laut Hersteller ressourcenschonend und effizient und der Betrieb kann zu den gleichen Kosten der vorangegangenen SaaS-Lösung angeboten werden.

Mit der Umstellung auf Docker haben man einen großen Schritt nach vorne gemacht, so Printshop Creator – mit geringen Kosten und einem Betrieb auf Servern in deutschen Rechenzentren in getrennten Betriebssystemumgebungen. Neben dem Sicherheitsaspekt habe das den Vorteil, dass auch bei einer möglichen Rückkehr zur eigenen Server-Nutzung der Umzug sehr einfach ist. Zudem könne der einzelne Printshop-Creator-Suite-Container inklusive Software und darin gespeicherter Daten heruntergeladen und auf einem anderen Server ausgeführt werden.

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