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Q.I. Press Controls: Register- und Farbregelung sowie Fehlerdetektion mit einem System

„IDS-3D“ nutzt drucktechnische Charakteristik von Rollenoffset-Druckmaschinen unter Berücksichtigung der Papiersorte
 

Beim IDS-3D verarbeitet eine digitale Kamera die Messdaten in Echtzeit und legt dabei das digitale Druckbild als Referenz zugrunde. 

Ein neues, vollautomatisches und bildbasiertes Mess- und Regelsystem für Farbe und Register – „IDS-3D“ – soll auch Fehler im Druckbild erkennen können. Es ist von Q.I. Press Controls zusammen mit EAE für den Einsatz in Rollenoffset-Druckmaschinen entwickelt worden. EAE Ewert Ahrensburg Electronic als 
Steuerungs- und Automatisierungsspezialist für Druckmaschinen gehört seit 1. April 2014 zu Q.I. Press Controls.

Eine digitale Kamera verarbeitet die Messdaten in Echtzeit und legt dabei das digitale Druckbild als Referenz zugrunde. IDS-3D soll damit laut Hersteller „eine Reproduktion mit absoluter Farb- und Registerstabilität in den Druckerzeugnissen unabhängig von der Druckerei oder Maschine bei gleichzeitig geringer Makulatur und hoher Effizienz erreichen.“

Das System nutzt die drucktechnische Maschinencharakteristik und berücksichtigt die Papiersorte, um einheitliche Farben zu reproduzieren. Daneben ermöglicht es „eine deutliche Verringerung des Arbeitsaufwands und der Makulatur“, so der Hersteller weiter. Wenn das System markenlos produziert, kann durch den Wegfall des Farbkontrollstreifens das maximal bedruckbare Format ausgenutzt werden.

Besondere Merkmale

• Kombinierte Funktionen für Farbe und Register in einer Kamera

• Arbeitet mit markenlosen Messungen im Druckbild

• Messungen von einer frei laufenden Bahn direkt nach dem Druck

• Automatische Reinigung der Optik

• Umfangreiche „Ferndiagnostik“ über VPN (Virtuelles Privates Netzwerk)-Verbindung

• Messung der Farben in CIE-Lab-Farbwerten

• Intuitive Bedienung des Touchscreen-Monitors

• Kombinierte Regelung von Druckfarbe und Feuchtwasser

• Erkennung von Fehlern in der Produktionsvorbereitung (zum Beispiel falsch positionierte Druckplatten) und im laufenden Produktionsprozess (Produktionsprozessüberwachung) 

• Fan-Out-Regelung und Platten-zu-Platten-Register-Auswertung

Ein gemeinsames Kamerasystem reduziert den Bedarf für mehrere Kameras. Auch entsteht laut Q.I. Press Controls weniger Arbeitsaufwand wegen automatischer Korrekturen an Farbe und Register. Eine weitere Konsequenz: Es ergibt sich auch weniger Makulatur durch die automatische Optimierung von Farbe und Register während des Anlaufs und durch die Erkennung falsch positionierter Platten. Dabei gibt es Fehlermeldungen bei Druckproblemen wie zum Beispiel dem Leerlaufen der Wasserkästen. Die Reproduktion soll mit hoher Farbstabilität unabhängig von Auftrag, Druckstandort oder Druckmaschine erfolgen. Außerdem gibt es Informationen zum Farbregister für jede einzelne Plattenposition. Die Kamera ist vom Typ 3D – CMOS – 2,6 Megapixel und schafft 60 Messungen pro Sekunde (400 dpi). Die Zeit für die Messung von 1 m Bahnbreite wird mit 10 bis 15 Sekunden (abhängig vom Druckbild) angegeben. Die max. Bahngeschwindigkeit liegt bei 18 m/s (Abmessungen: 140 mm x 80 mm x 40 mm).

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