Weiterempfehlen Drucken

RFID-Ticketing soll der U-Bahn in Seoul Einsparungen in Millionenhöhe bescheren

Papierfahrscheine durch neue »Single Journey Tickets« (Einzelfahrscheine) ersetzt

Wiederverwendbare Einzelfahrscheine auf RFID-Basis machen jährlich 450 Mio. gedruckte Tickets überflüssig. Denn das weltweit erste System wiederverwendbarer, RFID-basierter Einzelfahrscheine für Massenverkehrsmittel ist kürzlich in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul in den Praxisbetrieb gegangen.
Von dieser Lösung auf Basis der RFID-Technologie von ST-Microelectronics, einem Entwickler von RFID-Chips, verspricht man sich jährliche Einsparungen in Höhe von mehr als 2,4 Mio. US-Dollar.
Das neue Verkehrssystem hatte ein neues, wiederaufladbares Kartensystem mit der Bezeichnung T-Money eingeführt, das parallel zu den konventionellen, auf Papier gedruckten Fahrscheinen für Barzahler verwendet werden konnte. Um die Kosten für die Bereitstellung von jährlich mehr als 450 Mio. Papierfahrscheinen einzusparen, ersetzt die U-Bahn Seoul nun ihre Papierfahrscheine durch neue »Single Journey Tickets« (Einzelfahrscheine) auf Basis von RFID-Smartcards.
Das neue System ist so konzipiert, dass Fahrkartenautomaten den neuen Einzelfahrschein gegen Bezahlung des Fahrgelds zuzüglich eines bestimmten Pfands für das Ticket ausgeben. Der in jedem Ticket enthaltene kontaktlose Speicherchip des Typs SRT512 von ST macht es möglich, die Fahrscheine zurückzunehmen und an einen neuen Fahrgast auszugeben. Effekt: Dieser Kreislauf vermeidet die Kosten und die Umweltauswirkungen, die durch das Erstellen von vielen Hundertmillionen Wegwerf-Tickets aus Papier entstehen.
ST hat zusammen mit dem Kartenaussteller, der Korea Smart Card Co. Ltd. (KSCC), die das neue Verkehrssystem für die Seouler Stadtverwaltung betreibt, den SRT512 zur Unterstützung des Ticketing-Systems für die U-Bahn optimiert.
Der SRT512 ist speziell für Anwendungen mit kurzen Übertragungsdistanzen gemäß ISO 14443-B konzipiert, die – wie zum Beispiel Zugangskontrolle, Veranstaltungskarten und Fahrscheine von Massenverkehrsmitteln – wiederverwendbare Token benötigen. Für den effektiven Einsatz in diesen Applikationen verfügt der Baustein über einen eingebauten Anti-Kollisions-Mechanismus zur Vermeidung von Konflikten mit benachbarten Karten und erreicht eine sehr hohe Transaktionsgeschwindigkeit.
ST erwirtschaftete 2008 einen Nettoumsatz von 9,84 Mrd. US-Dollar.

ST-Microelectronics http://www.st.com

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Eye-C Proofiler Graphic jetzt in Workflowsysteme integrierbar

Halb- und vollautomatische Druckvorstufenprüfung mit dem Inspektionssystem möglich

Die Eye-C GmbH (Hamburg), Anbieterin von Artworkprüfungs- und Druckbildinspektionssystemen, ermöglicht ab sofort die Eye-C Workflow-Integration. Konkret wurde für Druckvorstufen-Abteilungen die Möglichkeit geschaffen, das Inspektionssystem Eye-C Proofiler Graphic zur PDF-Prüfung an Workflowsysteme wie beispielsweise die Esko Automation Engine anzubinden. Den Automatisierungsgrad des Inspektionsprozesses können Firmen dann bedarfsgerecht anpassen.

» mehr

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...