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Rako Etiketten: Gleich fünf neue HP Indigo WS6600

Neue Digitaldrucksysteme sollen die Kosten pro Etikett senken
 

Blick in einen Drucksaal bei Rako Etiketten. Hier produzieren HP Indigo WS6600 Digital Presses.

Die Rako Etiketten GmbH & Co. KG installiert fünf neue Systeme HP Indigo WS6600 Digital Press. Mit Zentrale in Witzhave bei Hamburg gilt Rako Etiketten als ein führender Anbieter von Etiketten und Verpackungen in Europa. Die fünf Systeme sollen in insgesamt drei Werken in Deutschland eingeführt werden, um den digitalen Druck weiter ausbauen zu können. 

Die optionale Inline-Grundierungseinheit (ILP, Inline Primer Unit), mit einer speziell entwickelten wasserbasierten Grundierung, soll Rako Etiketten die Verwendung standardmäßiger unbehandelter Papiermaterialien mit der HP Indigo WS6600 Digital Press ermöglichen. Neben größerer Flexibilität und niedrigeren Kosten soll dies kürzere Durchlaufzeiten erlauben, da der zusätzliche Schritt der Offline-Bedruckstoff-Vorbereitung entfallen könne, so HP Indigo.

„Die neuen HP-Indigo-WS6600-Drucksysteme arbeiten doppelt so schnell wie unsere derzeit installierten Modelle und sind einfacher zu bedienen“, ist Roger Gehrke, Manager Digital Printing bei Rako Etiketten, überzeugt. Der Betrieb könne seine Arbeitskosten pro Etikett nun deutlich verringern, bei gleichzeitiger Kapazitätssteigerung. Außerdem könne man jetzt dieselben Standardmedien verwenden, die auch in den konventionellen Offset- und Flexodrucksystemen bei Rako Etiktten eingesetzt werden. Das sei ein weiterer Vorteil, weil dadurch Lager- und Materialkosten eingespart werden könnten.

Mit einer Druckgeschwindigkeit von max. 60 m/min (im 1- oder 2-Farbendruck) und dem neuen EPM(Enhanced Productivity Mode) soll die HP Indigo WS6600 Digital Press die Rentabilitätsgrenze des Digitaldrucks gegenüber konventionellen Prozessen deutlich verbessern. Mittels EPM könne der Durchsatz des Drucksystems bei den meisten Farbjobs um 33 Prozent und bei Hinzufügung weißer Farbe um 25 Prozent erhöht werden, wie es bei HP Indigo heißt.

„Mit EPM – Schwarz wird durch entsprechende Anteile von Cyan, Magenta und Gelb ersetzt – können wir 10 lineare Meter pro Minute mehr drucken“, berichtet Gehrke abschließend.

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