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Rako Etiketten installiert drittes Lasergravursystem von SPG Prints

Label- und Verpackungs-Produzent bebildert damit Rotationsschablonen aus Nickel
 

Stefan Behrens, Leiter der Druckvorstufe bei Rako Etiketten, vor dem dritten Rotalen-Lasergravursystem von SPG Prints.

Rako Etiketten, Hersteller und Anbieter von Haftetiketten und Verpackungen mit Hauptsitz in Witzhave (Schleswig-Holstein), hat ein drittes Lasergravursystem des Typs Rotalen von SPG Prints in Betrieb genommen, um damit Rotationsschablonen aus Nickel digital zu bebildern. Durch die Investition kann das Unternehmen die gestiegene Nachfrage im Siebdruckbereich bewältigen und das Produktionsniveau mit durchschnittlich 55 Zylindern pro Tag aufrechterhalten.

Das Rotalen-Gravursystem ist mit einem Kohlendioxidlaser ausgestattet, der die Emulsion des Siebzylinders in einem Schritt trocken und vollständig digital abträgt. Der Workflow, bei dem weder Chemikalien noch Filme oder Wasser zum Einsatz kommen, ermöglicht die Bebilderung und Produktionsvorbereitung von Schablonen innerhalb einer Stunde.

Die beiden bei Rako Etiketten bereits vorhandenen Gravursysteme wurden 2005 bzw. 2007 in Betrieb genommen. Mit ihnen werden wiederverwendbare nahtlose Rotamesh- und Rotaplate-Nickelschablonen bebildert, die Besonderheiten wie taktilen Lack, den No-Label-Look und brillante Farben unterstützen. 

Die zunehmende Nachfrage machte jedoch weitere Investitionen erforderlich, wie Stefan Behrens, der Leiter der Druckvorstufe bei Rako Etiketten, erläutert: „Von 2010 bis 2015 kam es bei uns zu einem sprunghaften Anstieg bei der Schablonengravur: Der Durchsatz erhöhte sich um 30 Prozent auf 18.000 Aufträge. Ursache war zum einen das Wachstum unseres Rotationssiebdruckgeschäfts, zum anderen gab es eine Verlagerung von großen Einzelaufträgen hin zu gestaffelten Aufträgen mit kleineren Teillieferungen in kürzerer Abfolge.“ Das Wachstum beim Rotationssiebdruck ist auch auf den Bedarf an ausgefeilteren Etiketten zurückzuführen, bei denen mehrere Siebdruckeffekte miteinander kombiniert sind. Einige Maschinen dafür sind mit vier Rotationssiebdruckwerken ausgestattet. 

Für die meisten Anwendungen bietet das Unternehmen Rotationssiebdruck in Kombination mit Flexo- oder Offsetdruck an. Dabei werden die RSI-Module (Rotary Screen Integration – Rotationsschablonen-Integration) von SPG Prints verwendet, in denen sich die Nickelschablonen befinden. Damit steht eine Single-Pass-Lösung zur Verfügung, die das Auftragen von opakem Weiß für den No-Label-Look ebenso ermöglicht wie Lackierungen mit einer Stärke zwischen 12 und 200 Mikrometer. Durch einen Lacküberzug erhalten Bildelemente – beispielsweise Symbole oder Markennamen – auf effektive Weise eine zusätzliche Plastizität. 

Die Nickelschablonen von SPG Prints eignen sich für Maschinen-Leistungen von über 100 Meter pro Minute; zudem können sie wiederverwendet werden. Bei Rako Etiketten sind im Durchschnitt rund 700 bebilderte Zylinder unmittelbar abrufbereit.

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