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Digital- oder Offsetdruck: Ricoh stellt neuen Kalkulator vor

Welches Druckverfahren ist für den jeweiligen Job am effektivsten?
 

Der "Digital or Offset Calculator" von Ricoh soll dabei helfen, das effektivste Druckverfahren für einen bestimmten Job zu finden.

Offset- oder Digitaldruck – welches Druckverfahren ist am effektivsten? Ricoh Europe will diese Entscheidung mit dem neuen "Digital or Offset Calculator" erleichtern. Dieser Rechner ermittelt laut Ricoh, welches Druckverfahren sich am besten für einen bestimmten Druckauftrag eignet. Allen Mitgliedern des Ricoh Business Driver Programme steht der Kalkulator kostenlos zur Verfügung.

Mit dem "Digital or Offset Calculator" sollen Druckereien sicherstellen können, dass ihre Offset- und Digitaldruckmaschinen optimal und möglichst rentabel eingesetzt werden. Premiere wird das neue Tool auf den Hunkeler Innovationdays (11. bis 15. Februar, Luzern).

„Wir arbeiten ständig mit kombinierten Offset-/Digitaldruck-Abläufen, die Aufträge in einer Vielzahl von Auflagenhöhen produzieren“, erklärt Graham Moore, Business Development Director der Production Printing Business Group von Ricoh Europe. „Bei Aufträgen am Ende des jeweiligen Spektrums fällt die Entscheidung über die einzusetzende Produktionstechnologie leicht. Es gibt aber eine immer größer werdende Grauzone in der Mitte, für die sich dieser Kalkulator eignet. Der Hintergrund ist der, dass Digitaldruckmaschinen aufgrund der fortlaufenden Verbesserungen im Preis-/Leistungsverhältnis für immer größere Auflagenhöhen ausgelegt werden können. Der "Digital or Offset Calculator" stellt den Druckereien, so Ricoh, ein auf objektiven Parametern beruhendes Berechnungsverfahren zu Verfügung, um solche Produktionsentscheidung zu treffen.“
 

So funktioniert der "Digital or Offset Calculator" von Ricoh

Der Rechner analysiert nach Aussage des Herstellers jeden Auftrag und berücksichtige dabei unter anderem die Auflagenhöhe spezieller Produktarten wie Prospekte, Visitenkarten, Poster, Broschüren und Mappen, um die rentabelste Druckplattform zu ermitteln. Anwender müssen nur einige Basisparameter eingeben, um Fixkosten wie Arbeitsaufwand, Verbrauchsmaterialien und Energieverbrauch der einzelnen Aufträge zu berechnen. Beim Offsetdruck sind laut Ricoh zudem Anlaufmakulatur, Plattenproduktion, Service- und Wartungskosten mit enthalten, während die Klick- und Wartungsgebühren der voraussichtlichen Auflagen wichtige Kriterien für den Digitaldruck sind. Bei beiden Druckverfahren werden die Geräteabschreibung und die Restwerte in die Berechnung mit einbezogen. Angaben, ob es sich um einen einseitigen oder doppelseitigen Druckauftrag handelt, sowie zu den Substraten auf Grundlage des A3-Formats sind ebenfalls von Bedeutung, wenn in beiden Verfahren unterschiedliche Substrate zum Einsatz kommen.

 

Wie Graham Moore ergänzt, könne der neue Vergleichsrechner auch in Verbindung mit dem "Carbon Calculator" eingesetzt werden, sodass "Ricoh-Kunden die durch einzelne Aufträge verursachten CO2 -Emissionen genau einschätzen und ausgleichen können".

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