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Ricoh: Process Director in Version 3.6 verfügbar

Update für das konfigurierbare Prozessmanagement-System ermöglicht nun auch die White-Paper-Produktion
 

Der Process Director 3.6 von Ricoh bietet nun Möglichkeiten zur White-Paper-Produktion und kann beim Einsatz mit den Endlossystemen Ricoh Pro VC60000 und Ricoh Pro VC40000 Art und Menge der für einen Auftrag verbrauchten Tinte erfassen und protokollieren.

Der Ricoh Process Director, ein konfigurierbares Prozessmanagement-System von Ricoh, ist in der neuen Version 3.6 verfügbar. Das hat der Hersteller letzte Woche bei seiner Veranstaltung "The Art of the New" im britischen Telford bekanntgegeben. Die Software soll nunnicht nur die White-Paper-Produktion ermöglichen, sondern ganz allgemein Abläufe rationalisieren, die Prozessintegrität verbessern, die Produktivität steigern und dabei helfen, Kosten zu senken. Darüber hinaus ist sie die Basis-Software für die Lösungen der Automated Document Factory (ADF) von Ricoh.

Die neue White-Paper-Funktion macht, so Ricoh, den Formulardruck überflüssig, denn Druckdienstleister können Aufträge nun komplett und ohne Vordruck auf weißem Papier erstellen. Darüber hinaus definiere die neue Funktion AFP- und PDF-Dateien dynamisch neu, so dass die Angaben, die auf dem Formular vorgedruckt waren, zu den Daten in der Druckdatei hinzugefügt werden. Damit sind, wie Eef de Ridder, Director, Commercial Printing, Commercial and Industrial Printing Group bei Ricoh Europe erklärt, Druckdienstleister in der Lage, Drucklösungen, die auf Bestände an vorgedruckten Formularen angewiesen sind, zu verändern und letztendlich komplett zu ersetzen. So sei es beispielsweise möglich, mit Einzelblatt-Druckanwendungen für Formulare zum Endlosdruck auf weißem Papier zu wechseln. Die Flexibilität zur Produktion von Kleinauflagen oder für Nachdrucke auf Einzelblatt-Systemen werde dennoch beibehalten.

Die im Workflow integrierte Anwendungslogik wählt laut Ricoh die am besten geeignete Ausgabemethode dynamisch aus, um die Auslastung der Geräte in der Produktion zu optimieren. Sie soll auch Aufträge zu größeren Druckläufen zusammenfassen können und dazu beitragen, die Formularbestände zu reduzieren oder gänzlich darauf zu verzichten.
 
Darüber hinaus protokolliere die neue Version des Process Director bei den High-Speed-Systemen Ricoh Pro VC60000 und Ricoh Pro VC40000 die Art und die Menge der Tinte, die für einen Auftrag verbraucht wurden. Dabei lasse sich der Tintenverbrauch für jede einzelne Farbe pro Auftrag erfassen Bei Nachdrucken werde der Verbrauch zu dem ursprünglichen Wert hinzu addiert und im Sammelzähler des betreffenden Auftrages gespeichert.
 
Überarbeitet wurde zudem die Benutzeroberfläche, so dass die am häufigsten genutzten Funktionen jetzt auf der Hauptseite angeordnet sind. Außerdem enthält sie neue Portlets, die den Systemzustand, Auftragsstatus und Gerätestatus mit leicht verständlichen Grafiken anzeigen, so Ricoh.
 

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