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Ricoh entwickelt neues Software-Tool für das Produktionsmanagement

Totalflow Batch-Builder soll im vierten Quartal 2014 erhältlich sein
 

Ricoh hat mit dem Totalflow Batch-Builder ein neues Software-Tool für das Produktionsmanagement entwickelt.

Mit dem "Totalflow Batch-Builder" hat Ricoh ein neues geräteunabhängiges Software-Tool für das Produktionsmanagement entwickelt. Es soll Druckaufträge möglichst effizient zusammenfassen, um Zeit und Kapazitäten für andere Arbeiten frei zu machen, die Produktivität steigern und die Reaktionszeiten verkürzen. Die Software passt sich laut Ricoh an alle Druckumgebungen an, um das Zusammenfassen und Planen von digitalen Kleinauflagen aus mehreren Quellen zu vereinfachen und zu automatisieren sowie eine zentrale Auftragssteuerung zu gewährleisten.

Totalflow Batch-Builder optimiert die Produktion digitaler Aufträge, indem es Arbeiten anhand der von den Kunden vorgegebenen Parameter gruppiert. Wie der Hersteller erklärt, organisiert das Tool Bestellungen, die aus mehreren Quellen – einschließlich Web-to-Print, MIS oder manuellen Eingaben – eingehen. So soll es auf Basis der einzelnen Auftragskriterien eine effiziente Produktion auf Endlos- und Einzelblatt-Drucksystemen gewährleisten. Die Softwarelösung unterstützt, so Ricoh, den Endlos-Inkjetdruck mit automatischer Ablaufplanung und Rollen-Management. Bei Web-to-Print-Systemen übernimmt sie die Warteschlangenverwaltung für die Produktion. Entwickelt wurde der Totalflow Batchbuilder für die verschiedensten Druckereien, beispielsweise Akzidenzdruckereien, Verlagsdruckereien, zentrale Reproabteilungen, Franchise-Druckereien und Service-Büros mit nur zwei Einzelblatt-Drucksystemen oder nur einem Endlos-Drucksystem sowie Unternehmen, die mit vielen Endlos- und Einzelblattsystemen, auch unterschiedlicher Hersteller, arbeiten.

Totalflow Batch-Builder unterstützt nach Aussage des Herstellers die Integration in gängige Automatisierungsprogramme für Web-to-Print, MIS und die Druckvorstufe durch XML-Mapping. Damit sei es möglich, eingehende Auftragsinformationen internen JDF-Auftragsfeldern zuzuweisen, um die automatisierte Zusammenfassung zu steuern. Im Unterschied zu Lösungen von Mitbewerbern sollen den Anwendern hier mehr Parameter zur Verfügung stehen, die umfangreichere Einblicke in die Aufträge und den gesamten Workflow erlauben. Da das Tool auf XML basiert, kann es JDF-kompatible Tickets ausgeben. Diese ermöglichen eine Zusammenarbeit mit den meisten Geräte- und Softwarelösungen, einschließlich Web-to-Print und MIS.

Totalflow Batch-Builder lasse sich einfach in bestehende Lösungen integrieren, um Aufträge auf der Basis voreingestellter Variablen voll- oder halbautomatisch zu filtern, zu planen, anzuzeigen und in Gruppen zusammenzufassen. Das Personal in der Druckvorstufe und Produktion soll die von Batch-Builder getroffenen Entscheidungen einfach überprüfen und gegebenenfalls anpassen oder einen Workflow festlegen können, der bei entsprechend definierten Auftragsarten direkt in die Druckmaschinen-Warteschlange führt.

Da Totalflow Batch-Builder auch Hot-Folder unterstützt, können die Aufträge einfach in einem Ordner abgelegt werden. Dabei werden automatisch die Auftragscharakteristiken übernommen, die diesem Hot-Folder zugewiesen wurden. Darüber hinaus kann die neue Software laut Hersteller auch die Planung automatisieren, den Papierverbrauch optimieren und die Arbeit an mehreren Standorten verwalten.

Die Markteinführung von Totalflow Batch-Builder in Europa ist für das 4. Quartal 2014 geplant.

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