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Ricoh stellt drei neue Digitaldrucksysteme vor

Produktfamilie für den kleinauflagigen Farbproduktionsdruck

Mit der Ricoh Pro C751EX, Pro C751 und Pro C651 hat Ricoh Europe drei neue Systeme für den kleinauflagigen Druck vorgestellt. Sie sollen ab August dieses Jahres erhältlich sein.

Ricoh hat eine neue Produktfamilie für den kleinauflagigen Produktionsdruck entwickelt. Die drei Modelle Ricoh Pro C651EX, Ricoh Pro C751EX und Ricoh Pro C751 arbeiten allesamt mit der neuen Lasertechnologie VCSEL (Vertical Cavity Surface Emitting Laser) und einer Flüssigkeitskühlung, die den Entwickler optimal temperiert halten und so die Produktivität steigern soll.

Die drei neuen Drucksysteme von Ricoh sind speziell für den kleinauflagigen Markt bzw. als Einstiegsmodell für den Farbproduktionsdruck entwickelt worden. Die Pro C751er-Modelle erreichen laut Graham Moore, Director Business Development bei Ricoh Europe eine Leistung von 75 Seiten/Minute bei Substraten mit bis zu 220 g/m2 . Besitzt der Bedruckstoff ein höheres Flächengewicht, so liegt die Produktionsgeschwindigkeit noch bei 52 Seiten/min. Die Pro C651EX erreicht bei Substraten bis 300 g/m2  eine Leistung von 65 Seiten/min. Liegt die Grammatur darüber, sinkt die Produktionsgeschwindigkeit auf 45 Seiten/min. Dabei unterstützen die drei neuen Bogendrucksysteme Formate von Postkartengröße bis zu SRA3.

Offsetähnliche Druckqualität

Die Auflösung liegt dank der neuen Lasertechnologie VCSEL (Vertical Cavity Surface Emitting Laser), bei der 40 Laser in einem Array zusammen geschaltet sind, bei 1.200 x 4.800 dpi. Die Systeme haben, so der Hersteller, zusätzlich die Fähigkeit, die Ausdehnung und Schrumpfung des Papiers beim Erwärmen und Abkühlen zu überwachen und so für eine hohe Registergenauigkeit zu sorgen. Zudem sollen durch die neuen Laser feine Texte und Linien im Druck gestochen scharf erscheinen. Für eine, so der Hersteller, offsetähnliche Druckqualität sorge zudem der chemische PxP-Toner. Die integrierte Medienbibliothek umfasst mehr als 150 getestete Profile sowie eine individuelle Bibliothek, in der Anwender eigene Medienprofile anlegen können.

Ricohs neue Drucksysteme mit umfassender Weiterverarbeitung

Eine Tonerdichteregelung sorge bei größeren Auflagen für eine stabile Farbdichte und dank der Operator Replaceable Units (ORUs), den vom Bediener austauschbaren Modulen, lasse sich die Betriebszeit und Produktivität erhöhen. Auch ein Tonerwechsel sei während des Druckbetriebes möglich. Zur Weiterverarbeitung der Drucke steht laut Ricoh eine breite Palette an Optionen bereit, wie zum Beispiel eine Multifalzeinheit, Papierzuführung für hohe Kapazitäten, ein Ringbinder, ein Finisher für 100 Bogen, ein Broschürenhefter, eine Großraumablage, der GBC Stream Punch Pro EX sowie der Plochmatic Booklet Maker. Alle drei Modelle sind zudem mit dem Druckserver EFI E41A ausgestattet. Die beiden EX-Systeme sind zusätzlich mit einem Scanner ausgestattet.

Zu sehen sind die neuen Light-Production-Farbdrucksysteme erstmals auf der heute beginnenden Graphitec in Paris. Erhältlich werden sie in Europa ab August dieses Jahres sein.

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