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Robatech: Automatisches Befüllungssystem für Hotmeltgranulat

Robafeed soll für konstante Klebermenge im Auftragsgerät und für hohe Arbeitssicherheit sorgen
 

Das vollintegrierte, automatische Befüllungssystem für Hotmeltgranulat von Robatech. 

Mit Robafeed hat der Schweizer Spezialist für Klebstoffauftragstechnologie Robatech AG ein vollintegriertes, automatisches Befüllungssystem für Hotmeltgranulat entwickelt. Es soll für eine konstante Klebermenge im Auftragsgerät und darüber hinaus für eine hohe Arbeitssicherheit sorgen. 

Das System eignet sich laut Hersteller für die Befüllung von Robatech-eigenen Schmelzklebegeräten genauso wie für Fremdgeräte. Die Steuerung erfolgt dabei über die Niveauüberwachung des Schmelztanks. Die Granulatförderung erfolgt mittels Saugrohr, das in den Container mit dem Klebstoffgranulat gesteckt wird. Die integrierte Venturidüse erzeugt einen Unterdruck, womit das Granulat angesaugt und gefördert wird. Unterstützung erhält der Absaugvorgang durch den am Saugrohr montierten Vibrator.

Bei Unterschreiten des eingestellten Mindestfüllstands übermittelt die Niveauüberwachung ein Signal an die im Gerät integrierte Steuerung, was den Befüllzyklus auslöst. Das System überwacht den Granulatvorrat sowie den Füllvorgang. Konstante Verarbeitungstemperaturen des Klebstoffes sind für eine kontinuierliche Befüllung Voraussetzung. Bei einem Fehler wird der Prozess gestoppt und eine entsprechende Meldung ausgelöst. Stillstandszeiten wegen eines leeren Tanks oder Überfüllen gehören damit der Vergangenheit an, so Robatech. Zeit und Kosten lassen sich auf diese Weise einsparen und der Produktionsprozess weiter optimieren.

Auch soll Robafeed zudem maßgeblich zu einer Verbesserung der Arbeitssicherheit beitragen. So können Bediener durch die automatische Befüllung in den geschlossenen Tank nicht mit heißem Klebstoff in Berührung kommen und sich verletzen, wie Robatech betont. Auch das zufällige Befüllen mit Schmutz aus der Umgebung sei damit ausgeschlossen. Weil austretende Dämpfe beim Einblasen des Granulats über Aktivkohle-Filter gereinigt werden, können Klebstoffdämpfe auch nicht die Umwelt belasten.

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