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SPG Prints: Neuentwicklungen für Rotationssiebdruck und UV-Inkjet

Niederländischer Lösungsanbieter für Textil-, Etiketten- und Industriedruck auf der Labelexpo Europe 2017
 

Grafik der neuen Hybrid-UV-Inkjetdruckmaschine Pike 700 von SPG Prints.

SPG Prints (Boxmeer, NL) will auf der Labelexpo Europe 2017 in Brüssel (25. bis 28. September, Stand 4C20) seine Lösungen für alle Segmente des Rotationssiebdruck-Workflows bei Etiketten und Verpackungen vorstellen. Im Mittelpunkt stehen dabei laut Aussteller die neu bebilderbaren Rotamesh- und die wiederverwendbaren Rotaplate-Schablonen aus 100 % Nickel. Das Unternehmen zeigt auch seinen neuen automatischen Rotaplate Screen Cleaner sowie seine Lasergravur-Prepresssysteme für den Rotationssieb-, Flexo-, Buch- und Trockenoffsetdruck. Des Weiteren informiert SPG Prints über die Pike 700, seine industrielle Hybrid-UV-Inkjetdruckmaschine für verschiedene Anwendungen.

Im Rahmen des Rotationssiebdruck-Workflows – präsentiert an einer Workbench – will SPG Prints zeigen, wie zahlreiche funktionale, taktile und markenauftrittsverbessernde Effekte in einem einzigen Arbeitsgang ausgeführt werden können – etwa der No-Label-Look, Lackierungen oder Braillepunkte.

Die neu bebilderbaren Rotamesh-Schablonen und die – mit Druckmaschinen anderer Anbieter – wiederverwendbaren Rotaplate-Schablonen aus reinem Nickel sollen eine hohe Standfestigkeit und  Stabilität bei über 100 m/min Druckleistung bieten. Beide Schablonenreihen ermöglichen grobe Effekte und Brailleschrift bis hin zu feinen Linien und 3-Punkt-Texten. Neu im Rotamesh-Programm ist eine neu bebilderbare, nahtlose Rotamesh-Nickelschablone mit 40er-Mesh für Glitzereffekte. Hinzu kommt eine neue Entwicklungs- und Auswaschanlage für Rotaplate-Schablonen – eine schnelle, automatisierte Bebilderungslösung, die Fehlerquellen aufgrund manueller Eingriffe ausschalten soll.

Nachrüstbare RSI (Rotary Screen Integration)-Einheiten können registergenau inline in nahezu alle Etikettendruckmaschinen integriert werden. Live-Vorführungen am Messestand sollen die Leistungsmöglichkeit der Laserbebilderungssysteme von SPG Prints in Echtzeit „erlebbar“ machen. 

Rotalen 7511 ist ein CO2-Direktlasersystem zur Gravur von Rotationsschablonen bei bis zu 5080 dpi – in einem vollkommen digitalen Arbeitsgang ohne Film, Chemikalien oder Wasser. Der Engraver kann alle Rotamesh-Schablonen in Breiten von bis zu 914 mm oder zwei RotaPlate-Schablonen gleichzeitig verarbeiten.

Der hybride CTP-Prozessor Varilex ist eine Einzellösung für die digitale Direktbebilderung und Laserbelichtung in nur einer Maschine für Flexo-, Buch-, Sieb- und Trockenoffset-Druckformen. Seine Mehrstrahl-Diodenlaser sollen für die Ablation der schwarzen Beschichtung und/oder die Direktbelichtung der UV-empfindlichen Schablonensubstrate sorgen. Als offene Plattform soll er an kundenseitige Spezifikationen für Druckplatte und Punktform angepasst werden können.

Beim Rotaplate Screen Cleaner handelt es sich um ein neues Gerät, das automatisch alle Arten von Schablonen, von Braille bis hin zu feinem Text, in einem einzigen Workflow entwickeln und trocknen können soll. Seine Funktionsweise wird am Stand vorgeführt.

Neue Hybrid-UV-Inkjetdruckmaschine

Die Pike 700, eine neue Hybrid-UV-Inkjetdruckmaschine, ist als Videovorschau zu sehen. Die auf Archer-Technologie beruhende, 700 mm breite Rolle-zu-Rolle-Maschine bietet einen Zentralzylinder mit bis zu zehn Inkjetpositionen sowie CMYK plus Weiß als Standard. Verdruckt werden Tinten von SPG Prints, die für den Druckkopf und die Behandlungsprozesse der Maschine optimiert wurden.

„Archer“ ist abgeleitet vom „archer fish“ = Schützenfisch/Spritzfisch. Der Fisch ist bekannt für seine Jagdtechnik, bei der er mit einem gezielten Wasserstrahl Insekten von umliegenden Uferpflanzen herunterschießt. Integriert in die Archer-Druckköpfe sind Arrays von Dimatix-Samba-Inkjetköpfen (Fujifilm). Die Düsen des Archer-Systems sind 3 bis 6 Millimeter von der Oberfläche des Bedruckstoffs entfernt und damit weiter als viele herkömmliche Druckköpfe, die typischerweise 1,5 mm Abstand zwischen Düse und Stoff aufweisen. Dadurch sinkt die Gefahr von Schäden am Druckkopf. Darüber hinaus ermöglicht die Archer-Technologie feine Linienstrukturen, Farbflächen und Tonwertabstufungen – bei variablen Tröpfchengrößen von 2 pl bis 10 pl, Auflösungen bis 1.200 x 1.200 dpi und Druckgeschwindigkeiten von 3 bis 40 m/min.

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