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STI Group baut mit der Investition in eine Inca Onset X2 den Bereich Großformat aus

Grebenhainer Displaywerk soll zum Kompetenzzentrum für Digitaldruck ausgebaut werden
 

Die Inca Onset X2 soll im März am STI-Standort Grebenhain in Betrieb genommen werden.

Nach der Installation einer Inca Onset am britischen Standort Gillingham 2014 investiert die STI-Group nun auch im Displaywerk im hessischen Grebenhain in eine Großformat-Digitaldruckmaschine von Inca Digital, vertrieben durch Fujifilm. Die neue Inca Onset X2 soll im März in Betrieb genommen werden. Mit ihrer Druckfläche von 1.60 x 3,2 m und einer maximalen Leistung von bis zu 900 m²/h eignet sich das neue Drucksystem nicht nur für Kleinauflagen, sondern auch für mittlere Auftragsvolumen, so STI-Group-Geschäftsführer Aleksandar Stojanovic.

Die STI Group will damit den Grebenhainer Standort zum Kompetenzzentrum für Digitaldruck ausbauen und die Ideen seiner Kunden schneller umsetzen können. Wie der Geschäftsführer erklärt, müssten Markenartikelhersteller heute schnell neue Impulse in kreative Verkaufsförderungs-Aktionen umsetzen, um Verbraucher zu begeistern: "Während sich im Internet Kampagnen mit wenigen Mouse-Clicks ändern lassen, brauchte dies in unserer Branche mehrere Wochen. Der Digitaldruck bietet uns in Verbindung mit geänderten Prozessen und einer hocheffizienten Endverarbeitung die Möglichkeit, Marktbedürfnisse schnell umzusetzen", so Aleksandar Stojanovic.

Die Investition habe ein Volumen von über einer Million Euro, wie Michael Apel, ebenfalls Geschäftsführer, erklärt. Zudem sollen weitere Investitionen im Bereich der Weiterverarbeitung folgen. Bereits Ende letzten Jahres hatte das Unternehmen am Standort Grebenhain eine neue Klebemaschine in Betrieb genommen, mit der sich einzelne Displaykomponenten verbinden lassen. Mit den beiden Investitionen will die STI Group ihre Wettbewerbsfähigkeit sowohl im Bereich der wirtschaftlichen Produktion von Klein- sowie die Kapazitäten im Bereich der Großauflagen steigern. Wie Stojanovic erklärt, befinden sich beide Marktsegmente im Wachstum. Dank der neuen Technologien und Anlagen verfüge der Dienstleister nun über eine Art "Modulbaukasten", der es erlaube, Basiskomponenten in großen Stückzahlen herzustellen und kurzfristig "on demand" im Digitaldruck zu individualisieren.

Bei der Onset X2 bietet insgesamt 14 Farbkanäle an. Neben einem zweiten CMYK-Satz und bietet das Produktionsdrucksystem sechs weitere Kanäle für Light Magenta, Light Cyan, Weiß und Orange. Dank der Tröpfchengrößen, die zwischen 9 und 40 Picoliter liegen, lasse sich eine Druckauflösung von bis zu 100 dpi erzielen. Mit der Onset X2 lassen sich unter anderem Papier, Wellpappe, Karton- und Bannermaterialien sowie PVC- und Leichstoffplatten bedrucken mit einer Dicke von maximal 50 mm bedrucken.

 
Rund 100 Millionen Euro will die STI Group bis 2020 in ihre Standorte investieren. Dabei sollen aber nicht nur neue Maschinen und Technologien im Fokus stehen, sondern auch effiziente Prozesse – im Sinne der Industrie 4.0 und der intelligenten Fabrik.

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