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Schreiner: Label mit selbstaufrichtender Anfasslasche

Pharma-Comb-Etiketten mit abnehmbaren Teilen: Neue Variante zur Markierung von Einmalspritzen
 

Neu entwickelte Lösung des Pharma-Comb SL Labels. Basis ist ein dreilagiges Folienlabel. Die äußere Lage soll Platz für wichtige Produktinformationen und die Nachbeschriftung mit Chargennummer und Verfallsdatum bieten. Wird die äußere Lage, die fest um das kleine Vial gewickelt ist, geöffnet, kommt der darunterliegende abnehmbare Teil zum Vorschein. Aufgrund der besonderen Konstruktion richtet sich dessen Anfasslasche automatisch auf.

Die in Oberschleißheim bei München ansässige Schreiner Medipharm hat für einen chinesischen Anästhetika-Hersteller eine neue Variante des Pharma-Comb SL (Self-Lifting) Labels mit selbstaufrichtender Anfasslasche entwickelt. Das spezielle Label-Design zur Kennzeichnung von Vials (Injektionsfläschchen) soll „durch seine besonders komfortable Handhabung die effiziente und zuverlässige Markierung der Medikation erleichtern und zugleich die Patientensicherheit erhöhen“, wie Schreiner Medipharm aktuell meldet.

Im Klinikalltag können Medikationsfehler fatale Konsequenzen für den Patienten haben. Deshalb ist eine eindeutige und zuverlässige Kennzeichnung des verabreichten Medikaments insbesondere bei Umfüllprozessen wichtig. Bei Pharma-Comb handelt es sich um Spezialetiketten mit einem oder mehreren abnehmbaren Teilen, die mit den wichtigsten Daten bedruckt sind. Die Herausforderung bei der neuen Version des Pharma-Comb SL Labels lag in der kleinen Größe der Vials, so Schreiner. Trotz wenig Platz sollte die Kennzeichnung alle wichtigen Produktinformationen beinhalten, Raum für eine variable Nachbeschriftung lassen und zugleich ein abnehmbares Teil zur Markierung der Einmalspritze nach Entnahme des Anästhetikums integrieren.

Die neu entwickelte Lösung basiert auf einem dreilagigen Folienlabel. Die äußere Lage soll Platz für wichtige Produktinformationen und die Nachbeschriftung mit Chargennummer und Verfallsdatum bieten. Öffnet man die äußere Lage, die fest um das kleine Vial gewickelt ist, gelangt man zum darunterliegenden abnehmbaren Teil. Aufgrund seiner besonderen Konstruktion richtet sich dessen Anfasslasche automatisch auf. So können Arzt oder Krankenschwester es sogar mit Handschuhen leicht abziehen und nach Entnahme der Medikation aus dem Vial die Spritze damit kennzeichnen. Das abnehmbare Label enthält Angaben zu Produktnamen und Wirkstoff. Zudem verfügt es über zwei Felder, in die Datum und Uhrzeit der Verabreichung, die Dosis sowie die Initialen des Arztes oder der Krankenschwester eingetragen werden können. Aufgrund einer speziellen Lackbeschichtung des abnehmbaren Labels, ist die manuelle Beschriftung mit unterschiedlichen Schreibstiften möglich, so Schreiner weiter.

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