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Schreiner: Neue Lösungen für multifunktionale Pharma-Fälschungsschutzanwendungen

Sicherheitslabel für die Pharmaindustrie von Schreiner Medipharm kombiniert multifunktionalen Fälschungsschutz mit digitalen Features
 

Die neue Lösung von Schreiner Medipharm stellt eine Kombination unterschiedlicher digitaler Sicherheitsfeatures auf einem Booklet-Label mit integriertem Erstöffnungssiegel dar.

Bis zum 9. Februar 2019 muss die EU-Verordnung 2016/161 umgesetzt werden. Ab diesem Datum dürfen in Deutschland nur noch verschreibungspflichtige Arzneimittel in Verkehr gebracht werden, die auf ihrer Packung eine individuelle Seriennummer tragen und deren Unversehrtheit erkennbar ist. Gefordert sind vor diesem Hintergrund innovative Lösungen zum Schutz des Patienten vor gefälschten Medikamenten. Schreiner Medipharm hat ein Label neu entwickelt, das unterschiedliche digitale Sicherheitsfeatures auf einem Booklet-Label mit einem integrierten Erstöffnungssiegel kombiniert. Das meldet der in Oberschleißheim bei München ansässige Entwickler und Hersteller multifunktionaler Spezialetiketten und Kennzeichnungslösungen mit Zusatznutzen für die Medical- und Pharmaindustrie aktuell. Gezeigt wird die Neuentwicklung beispielsweise auf der am 1. und 2. Februar 2017 veranstalteten Fachmesse Pharmapack in Paris (Expo Porte de Versailles, Halle 4, Stand M31).

Eine Lasche in der untersten Lage des Booklet-Labels von Schreiner Medipharm dient als Verschlusssiegel zum Manipulationsschutz. Öffnet man das Siegel, erscheint ein Void-Effekt als irreversible Erstöffnungsanzeige. Das auf eine Verpackung applizierte Booklet-Label erlaubt es beispielsweise dem Apotheker, Produktinformationen zur enthaltenen Medikation anzusehen, ohne die Verpackung zu öffnen und damit den Manipulationsschutz zu zerstören. Darüber hinaus verfügt das Musterlabel über drei digitale Sicherheitsfeatures.

Bitsecure-Kopierschutztechnologie

Diese Kopierschutztechnologie basiert auf einem hochauflösenden, wolkenartigen Rauschmuster. Beim Versuch, Bitsecure zu kopieren, verliert die Fälschung an Präzision und optischen Details. Während der Originaldruck aus einer hochaufgelösten digitalen Vorlage entsteht, basiert eine illegale Kopie auf einem bereits gedruckten Abbild. Diese Abweichungen können mittels einer Smartphone-App, eines konventionellen Scanners oder eines 2D-Barcode-Lesegeräts sowie entsprechender Software geprüft werden. Das Bitsecure-Muster benötigt laut Schreiner Medipharm nur eine Größe von wenigen Quadratmillimetern und kann leicht in das Branding des Pharmaherstellers integriert werden.

Keysecure-Tracing-System

Das Tracing-System basiert auf einem verschlüsselten, 15-stelligen alphanumerischen Code. Dieser soll die Identifikation und Echtheitsprüfung jedes einzelnen gekennzeichneten Produkts via Smartphone oder Internet ermöglichen. Der Code kann in Klarschrift oder als 2D-Code gedruckt werden. Die Originalitätsprüfung erfolgt über die Eingabe des Codes auf der Hersteller-Website, die mobile Abfrage des 2D-Codes per Smartphone oder als telefonische Hotline-Abfrage.

NFC-Chip im Label: Digitale Echtheitskontrolle

Ein ins Label integrierter NFC-Chip soll eine digitale Echtheitskontrolle per Smartphone erlauben. Der NFC-Chip fügt sich unauffällig ins Label-Design ein und erlaubt eine berührungslose Produktidentifikation über wenige Zentimeter. Aufgrund der weiten Verbreitung NFC-fähiger Smartphones kann der Endverbraucher diese Funktion einfach und schnell nutzen. Zudem ist das automatische Starten einer App zur Produktverifikation möglich.

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