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Screen Europe: Inkjet-Etikettendruckmaschine Truepress Jet L350UV weiterentwickelt

Neue Software, Hardware und Weiterverarbeitungsfunktionen – Präsentation auf der Labelexpo 2015
 

Die neue Inkjet-Etikettendruckmaschine Truepress Jet L350UV wurde signifikant weiterentwickelt.

Auf der Labelexpo Europe 2015 (Stand 9B30) will Screen Europe das neueste Modell seiner Inkjet-Etikettendruckmaschine Truepress Jet L350UV mit neuen Funktionen präsentieren, wie der Hersteller meldet. Seit ihrer Markteinführung vor zwei Jahren wurde die Truepress Jet L350UV weiterentwickelt. In Brüssel sollen die Messebesucher erstmals das neueste Modell mit dem neuen, durch „brillante Farben“ (so Screen wörtlich) erweiterten Farbraum, einer Software für die JDF-basierte Auftragskontrolle und Inline/Offline-Weiterverarbeitung sehen können, so Screen weiter. 

Weltweit wurden bei Etikettendruckereien 25 Systeme installiert, „die alle mit maximaler Auslastung arbeiten und zum Geschäftswachstum beitragen“, wie der Hersteller weiter ausführt. Mehrere Unternehmen investieren jetzt in eine zweite Druckmaschine, „um mit der steigenden Nachfrage Schritt halten zu können“, so Screen wörtlich.

Die Truepress Jet L350UV arbeitet mit den UV-härtenden HD-Tinten (CMYK + Weiß) von Screen und soll eine fotorealistische Druckqualität bei einer Druckgeschwindigkeit von 50 m/min (16 m²/Minute) auf Bahnbreiten von bis zu 350 mm bieten. Die Druckmaschine verfügt über piezoelektrische Graustufen-Druckköpfe für einen Druckdurchgang mit einer Tröpfchengröße von mindestens 3 Picolitern. In Verbindung mit der sehr kleinen Tröpfchengröße soll die Druckauflösung von 600 x 600 dpi die Erzeugung gestochen scharfer Bilder und Texte ermöglichen, wie es weiter heißt.

Neue Leistungsmerkmale und Funktionen

Die neueste Screen Truepress Jet L350UV, die auf der Labelexpo ausgestellt ist, soll in der Lage sein, die Rentabilität aufgrund der durchgängigen Produktion mit neuen Entwicklungen bei der Anbindung an ein MIS und der Nearline-Weiterverarbeitung zu steigern. Die neue Anbindung an CERM (MIS) ermöglicht die JDF-basierte Kommunikation mit dem digitalen Frontend-System Equios von Screen, wodurch der Aufwand für manuelle Routinearbeiten verringert und die Planung automatisiert werde. Die daraus resultierende Effizienzsteigerung führt zu einer weiteren Verkürzung der Produktionszeit und ermöglicht die Fertigstellung von über 25 Aufträgen in Kleinauflagen pro Schicht, so Screen weiter. 

Alle Auftragsdaten werden an ein digitales Dashboard weitergeleitet, auf dem Produktionsdaten, Druckgeschwindigkeit und die für alle geplanten Aufträge erzielte Druckleistung in Metern angezeigt werden.

Der neue Screen Jet-Converter L350 ist eine modulare Weiterverarbeitungslösung, die flexibel im Inline- und Offline-Betrieb genutzt werden können soll. Er ist mit vielen neuen Standardfunktionen für den Etikettendruck ausgestattet, wie u. a. Lackieren, Laminieren, Stanzen und Längsschneiden. Zudem sollen Merkmale wie kürzere Rüst- und Einrichtezeiten und die durch einen kürzeren Papierpfad verringerte Makulatur zu Kosteneinsparungen bei der Etikettenproduktion beitragen.

Auf der Labelexpo präsentiert Screen erstmalig den Vivid Color Mode, durch den sich der Farbraum der Truepress JetL350UV noch erweitern lassen soll. Vivid Color Mode verbessere und vereinfache die Erzielung von Sonderfarbwerten auf Basis eines vereinfachten Vierfarbsatzes, sodass sich die Verwendung von Sonderfarben erübrige. Durch die Verringerung des Farbauftrags im gesamten Druckauftrag oder bei ausgewählten Elementen – selbst auf ungestrichenem Papier – soll die neue Funktion „Textauflösung“ des DFE-Systems Equios von Screen, das weiche Farbverläufe und eine hohe Detailschärfe bei dünnem Tintenauftrag im Vergleich zu anderen Inkjet-Etiketten-Drucksystemen haben soll, Text in HD-Qualität reproduzieren können, wie Screen betont.

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