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Sibress: Qualitätssicherung mit dem Sibscope

Neues Mikroskop mit passender Mess-Software Sibview
 

Das Mikroskop Sibscope ist für die Untersuchung und messtechnische Analyse von Aniloxwalzen, Gravurplatten, Flexodruckplatten etc. entwickelt worden.

Der in Starnberg bei München ansässige Hersteller von Mess- und Analysesystemen zur Qualitätssicherung im Flexo- und Verpackungsdruck, Sibress, hat ein neues Mikroskop – Sibscope – und die Messsoftware Sibview entwickelt. Beides soll jetzt auf den Markt kommen, wie Sibress meldet.

Mit Sibscope soll es möglich sein, Objekte, wie zum Beispiel Aniloxwalzen, Gravurplatten und Flexodruckplatten, mit sehr hoher Bildqualität und -präzision zu untersuchen, so der Hersteller. Bei maximaler Vergrößerung werden Objekte mit einer Größe von 97 µm mit der 80x-Optik bildschirmfüllend dargestellt (bezogen auf 60 cm Bildschirmdiagonale). Sibscope lässt sich sowohl auf runden bzw. zylindrischen Oberflächen (ab 6 cm Durchmesser) als auch auf planen Flächen einsetzen, wei es heißt.

Das Mikroskop ist mit fünf planachromatischen Optiken (Planfeld-Objektiven) ausgestattet. Die gewünschte Vergrößerung wird einfach durch Drehen des Objektivrevolvers gewählt. Sibscope wird mit folgenden Optiken ausgeliefert: 5x, 10x, 20x, 40x, 80x sowie optional 4x und 100x. Eine Vielzahl verfügbarer mechanischer Filter ermöglicht es, Oberflächen detailscharf und kontrastreich darzustellen.

Zur Objektbetrachtung kann der Anwender zwischen dem mitgelieferten 10-fach-Binokular und der eingebauten, hochauflösenden Mikroskopkamera umschalten. Das Bild lässt sich dann an einem PC-Monitor begutachten. Die Mikroskopoptik ist in X-, Y- und Z-Richtung (Höheneinstellung) verfahrbar. Zur Höhen/Tiefen-Ermittlung ist in Sibscope eine Digitalmessuhr mit einer Auflösung von 1 µm integriert. Die manuelle Höhenverstellung lässt Genauigkeiten von deutlich unter 1 µm zu, sodass auch feinste Oberflächenstrukturen fokussiert und damit gestochen scharf begutachtet werden können, wie Sibress zu verstehen gibt.

Bei einer Messung werden die Höhenmesswerte sofort über das speziell für das Mikroskop konzipierte Interface in die mitgelieferte, von Sibress ebenfalls neu entwickelte Software Sibview übertragen. Sibview zeigt auch vollautomatisch die jeweils gewählte planachromatische Optik an. Somit werden für jede Optik die in der Software hinterlegten Kalibrationsparameter automatisch angewählt und Messungen korrekt angezeigt, wie der Hersteller betont.

Das Mikroskop soll sich auch mit der von Sibress optional gelieferten Versatile Flex Software zur Auswertung von Flexodruckplatten nutzen lassen können, ebenso für Gravurbetriebe oder zur Untersuchung von gedruckten Leiterplattenstrukturen. 

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