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Siebddruckmaschinen-Hersteller Thieme steigt in den Digitaldruck ein

Thieme 3000 D wird auf der Fespa Digital in München zu sehen sein
 

Mit der in Eigenregie entwickelten Thieme 3000 D hat der Teninger Siebdruckmaschinenhersteller Thieme den Schritt in den Digitaldruck gewagt.

Der Siebdruckmaschinenhersteller Thieme hat mit der "Thieme 3000 D" sein erstes komplett in Eigenregie entwickeltes Digitaldrucksystem vorgestellt. Damit entspricht das Teninger Unternehmen nach eigener Aussage den Wünschen seiner Kunden, die digitale Drucktechnik mit der Thieme-Maschinentechnologie zu verbinden. Die "Thieme 3000 D" lässt sich dank des variablen Maschinenkonzeptes – sowohl Druckformat als auch die Transporttechnik sind variabel – individuell auf die Kundenbedürfnisse zuschneiden.

Zusätzlich zum variablen Druckformat und Transporttechnik kommen verschiedene Optionspakete hinzu. "Jeder Kunde bekommt seine eigene Maschine", erklärt Thieme-Vertriebsleiter Oliver Beck. "Auch mit dem neuen Digitaldrucksystem bleibt Thieme seiner Strategie treu, keine Standardmaschinen aus dem Katalog, sondern individuelle Lösungen zu liefern."

Das neue Digitaldrucksystem, das sich besonders für industrielle Anwendungen eignen soll, basiert laut Hersteller auf den Maschinenkomponenten von Thieme, sowie auf der Druckkopf-Technologie von Konica Minolta. Zum Einsatz kommt eine variable Anzahl von Konica-Minolta-Druckköpfen, die sowohl für CMYK-Anwendungen wie auch für den Einsatz von CMYK plus Light Cyan, Light Magenta und Light Black eignen sollen. Verdrucken lassen sich laut Thieme aber auch Primer und Topcoat. In Sachen RIP, Workflow und Colour-Management setzt die "Thieme 3000 D" auf Software von Caldera. Dank der Linear-Antriebstechnik sollen Schwingungen minimiert und die Positionierungsgenauigkeit erhöht werden. Zudem können laut Thieme die üblichen Komponenten wie Anleger, Abstapler oder Fördersystem uneingeschränkt verwendet werden. Sogar die Kombination mit einer Siebdruckstation zu einer Hybridmaschine sei möglich.

Derzeit wird das neue Digitaldrucksystem im Alltagsbetrieb getestet. Im nächsten Jahr soll es dann erstmals auf der Fespa Digital (20. bis 23. Mai) in München zu sehen sein.

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