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Spänestopp verhindert Knäuelbildung

Neue Baumann-Wohlenberg-Option für Förderbänder
 

3-D Grafik des neuen "Spänestopp" von Baumann-Wohlenberg

Rund um Schneideanlagen, auf denen unterschiedliche Materialien mit  verschiedenen Oberflächen in zahlreichen voneinander abweichenden Abmessungen verarbeitet werden, reicht der Platz scheinbar nie aus. Platzsparende Lösungen sind daher gefragt, werfen aber manchmal neue Probleme auf. Für eines davon hat Baumann-Wohlenberg nun eine Lösung vorgestellt.

Schneidabfälle müssen von der Schneideanlage weg transportiert werden. Das geschieht oftmals mit Hilfe von Spänebändern, welche die Schneidabfälle direkt vom Schnellschneider weg in einen großen Spänebehälter transportieren. Dabei fallen die Späne entweder durch eine Späneklappe im Seitentisch oder mit Hilfe der automatischen Späneentsorgung ASE direkt auf ein unter dem Schnellschneider verlaufendes Förderband. Anschließend werden sie mit einem Steigband nach oben transportiert, von wo sie in einen großen Späneauffangbehälter fallen.
Um Platz zu sparen, wird dabei das Steigband gern in einem möglichst steilen Winkel installiert. Besonders wenn der Spänebehälter eine Abwurfhöhe von mehr als 180 cm erfordert, führt dies nicht selten zu Problemen. Bei Steigungen von ≥ 30° ist die Gefahr groß, dass die Scheidabfälle, die sich bereits auf dem Weg nach oben befinden, zurück rutschen und dann im unteren Bereich als Knäuel liegen bleiben.

Genau hier setzt der "Spänestopp" an, den die Firma Baumann Wohlenberg seit kurzem als neue Option zu den von ihr vertriebenen Förderbändern anbietet. Er optimiert das Steigband für sehr steile Steigungen. Dabei wird das Steigband mit einem Blechdach versehen, welches das Zurückrutschen der Späne verhindert. Mit Hilfe einer Trommel werden die Späne sanft auf das Band gedrückt und können nicht mehr zurück rutschen.
"Erste Kunden haben das neue System bereits getestet und sind hoch zufrieden", resümiert Volkmar Assmann, Geschäftsführer von Baumann Maschinenbau Solms.

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