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Steinemann Technology: Digitale Lackiermaschinen für kleinere Formate

Schmalere Dmax-Version für Bogengrößen bis 760 x 760 mm und ein Einstiegsmodell auf der Drupa 2016 in Halle 1 im Live-Betrieb
 

Mit der neuen Dmax 76 für Bogenformate von 760 x 760 mm und dem Einstiegsmodell Dmax 76c (Bild) bekommt die bisher schon verfügbare großformatige digitale UV-Lackiermaschine Dmax 106 für Spot-Lackierungen von Steinemann Technology zur Drupa 2016 Zuwachs.

Die Schweizer Steinemann Technology AG (St. Gallen) baut ihr Maschinen-Portfolio für das UV-Lackieren aus. So umfasst das Angebot des Unternehmens jetzt Maschinen, die sowohl im Akzidenz- als auch im Verpackungsdruck unterschiedliche Anforderungen an das vollflächige UV-Lackieren und das Spotlackieren abdecken. Die für B1-Formate ausgelegte digitale UV-Lackiermaschine Dmax 106 mit Divar-Inkjet-Technik war Mitte 2014 in einer Weltpremiere vorgestellt worden. Anlässlich der Düsseldorfer Messe stellt Steinemann mit der Dmax 76 eine schmalere Version für Spotlackierungen auf Papier- und Kartonbogen in Formaten bis 760 x 760 mm vor. Abgerundet wird die Dmax-Familie mit einem Einstiegsmodell Dmax 76c ebenfalls für das gleiche Bogenformat. Als Partner von Heidelberg präsentiert Steinemann auf der Drupa 2016 in Halle 1 eine Dmax 106 im Live-Betrieb.

Bei allen drei Dmax-Systemen wird eine Auflösung von 600 dpi angegeben. Sie erreichen eine Leistung von max. 10.000 Bogen pro Stunde. Alle Modelle ermöglichen Lackaufträge von 4 bis 50 g/m2 oder optional sogar bis 100 g/m2.

Die Dmax 106 für Bogenformate bis 1.080 x 780 mm und die neue Dmax 76 für schmalere Bogenformate lassen sich mit zahlreichen Optionen wie unter anderem einem Modul für den Druck von Barcodes zu multifunktionalen Finishing-Systemen ausbauen, die sehr unterschiedliche Anforderungen an das UV-Lackieren abdecken, so der Hersteller. Die Dmax 76c wurde für den Einstieg in das digitale UV-Lackieren konzipiert. Sie erreicht eine Leistung von max. 6.000 Bogen pro Stunde. Per Speed-Upgrade kann die Leistung nachträglich auf bis 10.000 Bogen pro Stunde gesteigert werden, wie sie in industriellen Anwendungen gefragt ist. Alle Dmax-Systeme sollen künftig auch mit Hochgeschwindigkeitskameras der neuesten Generation erhältlich sein, wie Steinemann betont. Diese ermöglichen eine Bogenerkennung ohne spezielle Druckmarken und eine elektronische Registerkorrektur für jeden einzelnen Bogen. Darüber hinaus lassen sich die größeren Dmax-Modelle auch nachträglich mit verschiedenen Optionen ausstatten.

Zu den Optionen für die großen Dmax-Modelle zählt unter anderem ein Walzenwerk für vollflächige Lackierungen mit Standardlacken, das es Kunden im Tagesgeschäft ermöglichen soll, für verschiedene Jobs flexibel zwischen digitalen Spotlackierungen und vollflächigem Lackauftrag zu wählen. Vor allem für den Verpackungsdruck werden optionale Module mit Barcodedruckern und Kamerasystemen für die Kennzeichnung von Verpackungen sowie zusätzliche Lackierköpfe für den Auftrag normenkonformer Braille-Schrift integriert.

Ein anderes Upgrade macht es möglich, dass einzelne Bogen auch bei hohen Geschwindigkeiten mit vollvariablen Daten personalisier- bzw. individualisierbar sind.

Außerdem arbeiten die Entwickler und Konstrukteure an der Integration der neuen Dfoil-Technik in die großen Dmax-Systeme. „Diese Option wird künftig das Aufbringen von Folien ermöglichen – bei gleichzeitiger Spotlackierung in einem Durchlauf. Das erste System mit Dfoil-Technik wird Mitte 2017 beim Kunden installiert“, kündigt Christof Stürm an, CEO der Steinemann Technology AG.

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