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Stephens & George modernisiert Weiterverarbeitung

Großinvestition in je zwei Klebebinder und Sammelhefter
 

Marcus Partridge (links) sowie Chairman und Managing Director Andrew Jones (rechts) wollen ihren Betrieb fit für die Zukunft machen.

Die Stephens & George Print Group in Dowlais (Wales) nimmt vier neue Weiterverarbeitungs-Systeme von Müller Martini in Betrieb – darunter als erster grafischer Betrieb in Großbritannien zwei Sammelhefter der neuen Primera-Generation sowie zwei Klebebinder Bolero. Mit 4,2 Millionen Pfund (5,25 Mio. Euro) ist dies nach Angaben von Müller Martini die größte Investition in Heften und Binden im Vereinigten Königreich in den letzten zehn Jahren.

Kerngeschäft der Stephens & George Print Group, die in ihrem 11.000 Quadratmeter großen Werk im County Merthyr Tydfil 216 Mitarbeiter beschäftigt, sind Magazine, Programmzeitschriften und Kataloge. Insbesondere in der Klebebindung verzeichnete das 1912 gegründete Traditionsunternehmen in den vergangenen drei Jahren ein großes Wachstum.

Seit bald drei Jahrzehnten – 1987 wurde der erste Sammelhefter 321 in Betrieb genommen – vertraut die mit fünf Heidelberg 106 XL druckende Stephens & George Print in der Weiterverarbeitung auf Systeme von Müller Martini. Aktuell stehen drei Sammelhefter, Prima (installiert 1997), zwei Prima Plus (2003/2004), sowie drei Klebebinder, Corona C15 (2004), Corona C13 (2004) und Bolero (2005), im Einsatz. Während der zweite Prima Plus und der Corona C13 weiterproduzieren, werden die vier anderen Systeme nun ersetzt.

Neben zwei umfangreichen Klebebindelinien Bolero investiert Stephens & George Ltd. als Premiere für Großbritannien in zwei Primera der neuesten Generation, die Müller Martini auf seinem Stand auf der kommenden Drupa erstmals präsentieren wird. Einer der beiden Sammelhefter hat sechs, der andere vier Anleger, beide sind mit Umschlaganleger, automatischer Barcode-Erkennung Asir 3 und Kreuzleger Perfetto ausgestattet.

"Dass wir dank der automatischen Einstellungen schon das erste Exemplar verkaufen und dass wir diese Anlagen – was wichtig ist für unsere Short-Run-Jobs – schnell umrüsten können, waren die wichtigste Faktoren bei unserem Kaufentscheid", sagt Group Bindery Manager Marcus Partridge. "Wir sind stolz, dass wir als Erste in Grossbritannien diese Lösungen einsetzen können. Sie halten uns alle Optionen für neue Marktherausforderungen in der Zukunft offen."

Die beiden neuen Primera und einer der beiden Bolero, von deren Potenzial sich Andrew Jones und Marcus Partridge während der Evaluationsphase im Müller Martini-Werk in der Schweiz persönlich ein Bild gemacht haben, werden noch in diesem Sommer ihren Betrieb aufnehmen. Der zweite Bolero wird im Sommer 2017 installiert.

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