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Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm druckt mit Roland 700 Direct-Drive

Vier Millionen Euro in die Erweiterung der Druckkapazitäten und in die entsprechende Peripherie investiert

Produziert werden mit der neuen Druckmaschine Periodika, Zeitschriften und Magazine für Institutionen, Verlage und die Industrie, sowie Geschäftsberichte für Unternehmen, die weltweit operieren.

Die Süddeutsche Verlagsgesellschaft in Ulm hat 4 Mio. Euro in die Erweiterung der Druckkapazitäten und in die entsprechende Peripherie investiert. Herzstück der Investition ist eine Achtfarben-Roland 700 mit Direct-Drive und Inline-Farbmessung.

70 t Masse bei einer Länge von 15 m, die Leitstände nicht mit eingerechnet: Das sind die Dimensionen der neuen Roland 700 Direct-Drive bei der Süddeutschen Verlagsgesellschaft Ulm. Manroland feiert hier Premiere. Produziert werden mit der neuen Druckmaschine Periodika, Zeitschriften und Magazine für Institutionen, Verlage und die Industrie, sowie Geschäftsberichte für Unternehmen, die weltweit operieren. Hinzu kommen mittlere und höhere Prospektauflagen für Industrie und Gewerbe. Abgerundet wird das Portfolio von Büchern sowie Broschüren für Fremd- und Eigenverlage.

Die Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm gehört zur Schwabenverlaggruppe. Der Jahresumsatz liegt bei 19 Mio. Euro. „Einer der größten Vorteile liegt in der Verkürzung der Rüstzeiten. Sie liegen um bis zu 60 Prozent unter denen von konventionellen Bogenoffsetdruckmaschinen“, berichtet Udo Vogt, Repräsentant des Betriebs.

Mittels eines vollautomatischen Plattenwechselsystems erlaubt der Direktantrieb ein simultanes Wechseln aller Druckplatten. Dadurch werden die Arbeitsabläufe vereinfacht. Die dafür benötigte Plattenwechselzeit von einer Minute für alle acht Druckwerke findet parallel zum Waschvorgang statt. Die elektronische Drucklängenkorrektur gibt dem Drucker die Möglichkeit, das Druckbild in der Drucklänge während der Produktion zu korrigieren. Auf Grund der serienmäßigen Maschinensteuerung Quickstart kann die Druckmaschine nach einem Stopp zunächst auf Produktionsgeschwindigkeit hochlaufen. Erst danach wird der Papierlauf eingeschaltet. So reduziert sich die Anlaufmakulatur laut Hersteller deutlich.

Eine weitere Besonderheit sind zwei Inline-Color-Pilot-Farbmessanlagen vor und nach der Wendung inklusive der Graubalanceregelung von Brunner. Zudem wird alkoholreduziert gedruckt. Ergänzt wird die ressourcenschonende Unternehmensphilosophie (FSC-Zertifizierung sowie die Möglichkeit des klimaneutralen Druckens werden geboten) durch die Zertifizierung nach dem Prozess-Standard Offsetdruck.

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