Weiterempfehlen Drucken

Swiss Post und La Poste bündeln internationale Mailingaktivitäten

Gründung von Joint Venture Asendia

Asendia heißt das Joint Venture von Swiss Post und La Poste. Die internationalen Mailingaktivitäten beider Unternehmen sollen hier zusammengeführt werden.

Die Swiss Post und die französische La Poste sind eine Partnerschaft bezüglich ihrer jeweiligen grenzüberschreitenden Mailaktivitäten eingegangen. Im Dezember 2011 hatten die Partner angekündigt, ein Joint Venture gründen zu wollen. "Asendia by La Poste and Swiss Post" ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem beide Partner zu je 50% beteiligt sind. Ziel ist es nach Angaben der Unternehmen, Marktführer im Bereich B2C-Lösungen für internationale Maildienste zu werden.

Im Rahmen von Asendia wollen Swiss Post und die französische La Poste nach eigenen Angaben ihr Know-how und ihre Netzwerke im internationalen Mailgeschäft zusammenführen. Asendia ist derzeit mit über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf drei Kontinenten – Europa, Nordamerika und Asien – tätig und verfügt über 25 Standorte in 15 Ländern. Der Umsatz wird mit über 400 Millionen Euro im internationalen Mailinggeschäft angegeben. Dieses Geschäft erzielte im Jahr 2011 einen Gesamtumsatz von schätzungsweise über 10 Millarden Euro und verzeichnete Wachstum in Geschäftsbereichen wie Direkt Marketing, Kataloge und Kleinwaren.
Den Vorsitz des Asendia-Verwaltungsrats übernimmt Ulrich Hurni, Leiter Post Mail und Stellvertretender CEO von Swiss Post. Marc Pontet, ehemaliger Stellvertretender CEO, Marketing- und Sales-Verantwortlicher von Courrier und CEO von La Poste Global Mail, wurde zum Chief Executive Officer ernannt.
Zu den Geschäftsaktivitäten von Asendia gehören sämtliche Lösungen im internationalen Mailgeschäft, inklusive Versand und Zustellung von Mailsendungen, Katalogen, Presse und Kleinwaren bis 2 kg sowie alle Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette, von der vorgelagerten Bearbeitung bis zur Weiterverarbeitung. Das Unternehmen verfügt über zwei Firmensitze in Paris und Bern. Darüber hinaus gibt es Niederlassungen in Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Hongkong, Italien, Niederlande, Norwegen, Singapur, Spanien, Schweden, Schweiz und die USA. In Deutschland gehören derzeit SPI Germany und La Poste Deutschland in Deutschland zu Asendia.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Presstek stellt 34DI mit LED-UV auf der Ipex 2017 vor

Digital integrierte wasserlos druckende Offsetdruckmaschine mit neuer Eco-UV-Technologie

Presstek, LLC, US-amerikanischer Anbieter von digital integrierten Offsetdruckmaschinen, hat eine wasserlos druckende Presstek 34DI Eco UV auf der grafischen Fachmesse Ipex 2017 in Birmingham vorgestellt. Die von Presstek zusammen mit dem englischen Partnerunternehmen Benford entwickelte integrierte LED-UV-Technologie („Eco UV“) der Druckmaschine ist nach Angaben des Herstellers energieeffizient, erzeugt wenig Wärme und kein Ozon. Benford ist Hersteller von UV- und IR-Trocknungsanlagen aus Holmer Green bei London.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Druck&Medien Awards 2017 - die Gewinner

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2017 – Get-together und Dinner

Druck&Medien Awards 2017 – Die Verleihung

Umfrage

Aus Zweifel an den tarif- und arbeitsrechtlichen Bedingungen bei der Herstellung wurden in Dänemark 1.200 Wahlplakate eingestampft. Zurecht?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...