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Swiss-Q-Print: Neue Funktionen für Oryx, Impala und Nyala

Kleinere Tröpfchengröße, neues Tandem-Druckmodus und eine verstärkte Rollenoption
 

Die großformatigen Inkjet-Drucksysteme des Schweizer Herstelleres Swiss-Q-Print – Oryx, Impala und Nyala – sind bzw. können künftig mit neuen Funktionen und Optionen ausgestattet werden.

Der Schweizer Hersteller Swiss-Q-Print hat auf der Fespa 2013 in London eine Reihe neuer Funktionen für seine großformatigen Inkjetdrucksysteme vorgestellt. So können die Modelle Oryx, Impala und Nyala ab sofort auch Tröpfchengrößen von 9 Picolitern (zuvor 14 pl) verdrucken und damit einen neuen Druckmodus für Fine-Art-Anwendungen anbieten. Zur Produktivitätssteigerung soll auch der neue Tandem-Druckmodus beitragen, der auf dem Prinzip eines in zwei Zonen eingeteilten Vakuumtisches beruht und ebenfalls für alle drei Drucksysteme verfügbar ist. Für die 3,2 m breite Nyala stellte Swiss-Q-Print zudem eine verstärkte Rollenoption vor.

Mit der neuen Tintentröpfchengröße von 9 Picolitern steht dem Anwender nun ein zusätzlicher Produktionsmodus für den Fotodruck mit feinen Verlaufsabstufungen zur Verfügung. Wird ein Druckjob für eine Fine Art Anwendung gerippt, verwendet die Ausgabesoftware laut Swiss-Q-Print automatisch die 9-Picoliter-Tropfengröße. Sind Light-Farben mit im Spiel, bringe das System eine visuelle Auflösung von maximal 2.160 dpi aufs Substrat. Die neue Option soll ab sofort und ohne Mehrkosten in allen drei Drucksystemen des Herstellers integriert sein – standardmäßig aber bleibe die bisherige Tropfengröße von 14 pl voreingerichtet.

Im Tandem schneller produzieren

Premiere feierte auf der Fespa auch der neue Tandem-Druckmodus, mit dem die Inkjet-Systeme quasi non-stop produzieren können sollen. Das Prinzip des neuen Modus' beruht auf einem in zwei Zonen unterteilten Vakuumtisch. Während er auf der vorderen Seite einen Druckjob produziert, kann der Operator die hintere Hälfte des Drucktisches beladen. Sobald der vordere Druck erledigt ist und der Operator bestätigt, dass der hintere Bereich startbereit ist, fährt der Druckbalken an die entsprechende Stelle und führt seine Arbeit fort. Danach kann der Anwender den fertigen Druckjob entfernen und die nächsten Substrate vorbereiten. Für großformatige Drucke können auch beide Hälften gleichzeitig aktiviert werden. Die Tandem-Funktion ist zugeschnitten für grosse Serien von kleineren Substraten.

Stärkere Rollenoprtion für die Nyala von Swiss-Q-Print

Neben Tandem-Funktion und kleinerer Tröpfchengröße hat Swiss-Q-Print auf der Fachmesse zudem eine verstärkte Rollenoption für seine Nyala vorgestellt. Der 3,2 m breite Grossformatdrucker kann nun auch Rollen mit bis zu 180 kg aufnehmen. Dabei soll das Einrichten denkbar einfach sein: Seitliche und hintere Anschläge definieren die exakte Lagerposition der Rollenspiesse. Die Spiesse selbst sind mit einem pneumatischen Mechanismus ausgestattet, der den Rollenkern fixiert. Dies erlaubt zudem, das Material mittig auszurichten, was weniger Verzug als bei seitlich angeschlagenen Bahnen bewirken soll. Ein Walzen-/Tänzerwippen-Ensemble und die intelligente Steuerung regeln die konstante Zugkraft, so Swiss-Q-Print. Die Nyala kann eine Reiher unterschiedlicher Substrate verarbeiten, darunter Folien, Banner, heikle Textilien, Backlit-Materialien oder LKW-Planen.

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