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Textildruck und Co.: Mimaki stellt drei neue Softwarelösungen für das Farbmanagement vor

Artista Textile Color Collection, Mimaki Profile Master 3 und RIP-Software Rasterlink 6 v5
 

Eine der drei neuen Softwarelösungen von Mimaki ist der Mimake Profile Master 3, kurz MPM3.

Mimaki, Hersteller von Großformat-Inkjetdruckern und Schneideplottern, hat drei neue Softwarelösungen für die konsistente und reproduzierbare Farbwiedergabe auf mehreren Geräten und an unterschiedlichen Standorten auf den Markt gebracht: die Farbsammlung Artista Textile Color Collection, der Mimaki Profile Master 3 (MPM3) für die technische Druckerprofilierung und die RIP-Software Rasterlink 6, Version 5.0. Alle drei sollen die Qualität der Druckproduktion erhöhen.

Gerade in der Textilindustrie, in der momentan ein Übergang von der analogen zur digitalen Produktion stattfindet, sei die Farbabstimmung aufgrund einer fehlenden Standard-Farbtafel, die vom Entwurf bis zur Produktion hindurch konsistente Farben ermöglicht, eine große Herausforderung. Mit der Artista Textile Color Collection will Mimaki diese Lücke nun füllen. Die Farbsammlung, die laut Mike Horsten, General Manager Marketing EMEA bei Mimaki, derzeit 520 Farben für den Sublimationstransferdruck umfasst und im Laufe der Zeit weiter ausgebaut werde, soll es den Textil- und Bekleidungsherstellern ermöglichen, in kürzerer Zeit die gewünschte Farbe ohne aufwändige Versuche zu erreichen. Der Prozess der Farbabstimmung sei dabei ab der Entwurfsstufe in den Workflow integriert und erlaube es auch, über mehrere Standorte hinweg, konsistente Farben zu produzieren, so Horsten.

Zu Beginn spezifiziere der Designer die Farben auf Grundlage neuer Farbfelder, die für Adobe Illustrator oder Coreldraw zur Verfügung stehen. Anhand der ausgewählten Farbpalette werde anschließend mit Hilfe der RIP-Software Rasterlink6 oder Tx-Link3 eine Bilddatei auf einem Drucker von Mimaki ausgegeben. Zusätzlich zu farbgenauen Bildern soll der resultierende Standard auch Angaben zu den Profilen und Einstellungen beinhalten, die genutzt werden können, um den Zeitaufwand für die Farbabstimmung zu verringern. Damit sei es möglich, die Farben über mehrere Druckgeräte und Standorte hinweg exakt darzustellen. Die erste Farbsammlung wurde nach Angaben des Herstellers für den Einsatz mit dem Textildrucker TS300P-1800 von Mimaki mit Sublimationsfarben entwickelt.

Farbabstimmung auf unterschiedlichen Medien und Druckern

Da der Bedruckstoff das Aussehen der Farbe beeinflusst, ist es schwierig, Farben über verschiedene Substrate und Drucker hinweg abzustimmen. Diesen Prozess will Mimaki nun mit der neuen Farbmanagement-Software Mimaki Profile Master 3 (MPM3) vereinfachten. Die Software soll dabei helfen, beim Drucken auf unterschiedlichen Medien mit dem gleichen Drucker sowie beim Einsatz unterschiedlicher Druckermodelle und Tinten äquivalente Farben zu reproduzieren. So können größere Aufträge einfacher über mehrere Drucker verteilt oder auch Projekte produziert werden, bei denen einzelne Bestandteile auf verschiedenen Druckern ausgegeben werden müssen. Diese Vorgehensweise erlaube es zudem, die Durchlaufzeit zu verkürzen. Die Druckfarbe wird laut Mimaki durchgängig beibehalten, da sie während der Druckerkalibrierung mit einem Kolorimeter gemessen wird.

Rasterlink6 jetzt mit der Pantone Color Collection

Die RIP-Software Rasterkink6 von Mimaki beinhaltet jetzt auch die Pantone-Farbsammlung. Sie ergänzt damit die bereits vorhandene DIC-Farbsammlung, die zu Adobe® Illustrator kompatibel ist, sowie die ursprünglichen Farbsammlungen von Mimaki, einschließlich der Metallic-Farben. Die Pantone-Farben in Druckdateien sollen automatisch erkannt und in äquivalente Farben umgewandelt werden, um eine schnellere Farbabstimmung auf Druckern zu ermöglichen, die über Rasterlink6 angesteuert werden.

Darüber hinaus erlaube es Rasterlink6 Version 5.0, eine gemessene Farbe als Ersatzfarbe einzustellen, was weitere Arbeitsschritte einsparen soll. Häufig genutzte Farben lassen sich laut Mimaki in einer kundenspezifischen Farbsammlung abspeichern. Zudem ermögliche die neue Version, Schnittmarken für Fotoba-Schneidemaschinen zu erstellen. Die Marken werden einfach innerhalb der Rasterlink6 Bedienoberfläche gesetzt, ohne dass eine andere Design-Software benötigt wird, erklärt Mimaki.

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