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Tresu: Farbversorgungssystem F10 iCon für Flexofarben neu

Dänischer Flexosystemspezialist will eine sichere, druckgesteuerte Farbumwälzung in der CI-Flexodruckumgebung ermöglichen
 

Das Farbversorgungssystem Tresu F10 iCon für den Einsatz in CI-Flexodruckmaschinen mit Tresu-Kammerrakelsystem.

Ein neues Farbversorgungssystem, das die Farbumwälzung in Zentralzylinder-(CI)Flexodruckmaschinen mit Tresu-Kammerrakelsystemen vollständig steuern soll, hat der dänische Lieferant Tresu aus Kolding jetzt auf der ICE Europe 2013 in München vorgestellt. Das System nennt sich F10 iCon und ist für wasser- und lösemittelbasierte Farben konzipiert. Die Tresu Group selbst ist bekannt geworden mit Systemen und Aggregaten für den Flexodruck und bietet ganze Druckstraßen an. 

Vom Farbbehälter bis zur Aniloxwalze soll das Farbversorgungssystem für die automatische Fluss- und Temperaturkontrolle über die Farbumwälzung sorgen und das auf Basis der patentierten Tresu-Technologie für die Viskositäts- und Flusskontrolle. Wenn die Viskosität konstant bleibt, hat das auch eine stabile Farbdichte auf dem Bedruckstoff zur Folge. Ist der physikalische Druck ebenso gleichbleibend, kann außerdem vermieden werden, dass sich Luft mit der Farbe im Kammerrakelsystem mischen kann. Dies könnte zu Blasenbildung und Farbmangel führen.

Tresu F10 iCon eignet sich für wasser- und lösemittelbasierte Farben. Es wurde für Zentralzylinder-Druckmaschinen entwickelt, bei denen die Überwachung und Kontrolle der Farbviskosität, des Farbflusses, des Drucks und der Dichtigkeit aufgrund der geschlossenen Systemarchitektur meistens einen arbeitsaufwändigen manuellen Prozess darstellt. Die luftdichte Umgebung dieses Systems soll den sicheren Transport und die sichere Aufbewahrung von lösemittelbasierten Farben in Umgebungen ermöglichen, in denen Lösungsmittelverdampfung auftreten kann. 

Darüber hinaus bietet das System auch andere Funktionen wie die automatische Reinigung nach jedem Produktionslauf sowie einen Touchscreen mit Echtzeit-Anzeige. Der Reinigungszyklus nimmt laut Anbieter nur wenige Minuten in Anspruch. Um eine genaue Farbdosierung und -zufuhr in die Kammer sicherzustellen und Rückstände am Ende des Produktionslaufs stark zu reduzieren, wird auf Basis der berechneten Hubzahl ermittelt, wann neue Farbe in das System gepumpt werden muss. Zur späteren Wiederverwendung kann überschüssige Farbe in den Farbbehälter zurücktransportiert werden, wie Tresu berichtet.

Das Farbversorgungssystem F10 iCon hat eine Höhe von 1.000 mm sowie eine Breite und Tiefe von jeweils 500 mm und bietet einen Flussbereich von 5 bis 30 Litern pro Minute.

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