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Update für Oris Color Tuner

Version 4.2

Die CGS Publishing GmbH, Hainburg, hat in der neuen Version 4.2 ihres Oris Color Tuner, der Software für farbverbindliche Proofs, zahlreiche neue Möglichkeiten implementiert.
Der Oris Color Tuner, der in Verbindung mit allen Druckern mit Windows GDI (Graphical Device Interface)-Schnittstelle einsetzbar ist, unterstützt nunmehr die Epson Stylus Pro 5500 und 10000/10000 CF.
Durch den neuen Oris Parser soll sich der Oris Color Tuner gegenüber PostScript- und PDF-Dokumenten, die mit diversen DTP-Programmen erzeugt wurden toleranter verhalten als bisher. Liegen diese Dokumente separiert,also die Farbauszüge als einzelne Dateien vor, soll das Proofen ebenfalls unproblematisch sein. Drei neue Programm-Modi für den Hotfolder Manager erleichtern die Automatisierung des Workflow: Der Sicherheitsmodus schützt den Workflow vor versehentlichen Änderungen, der Betriebsmodus lässt die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten zu, und der Einrichtmodus erlaubt dem Administrator, sämtliche Einstellungen vorzunehmen.
Bisher arbeitete der Oris Color Tuner mit Profil-basierten Color Correction-Tabellen. Um die Anwendungsflexibilität zu erhöhen, richtete CGS die zusätzliche Möglichkeit ein, so genannte Device Link Profile zu übernehmen und zu erzeugen. Ein solches Linkprofil wird aus zwei ICC-Profilen ermittelt und praktisch genauso wie eine CC-Tabelle zur Farbkorrektur eingesetzt. Einige verfügbare RIPs sind in der Lage, ein Linkprofil zu laden und für die Farbraumtransformation entsprechend zu verarbeiten.
Leichter soll sich das Arbeiten auch beim Anlegen von CMYK-Separationen aus RGB-Anwendungen heraus gestalte. So kann jetzt die Farbtabelle individuell angepasst und zum Beispiel die gleiche Separation wie in Photoshop verwendet werden. Um den Linearisierungszustand des Druckers und somit ein hohes Niveau der Farbverbindlichkeit zu gewährleisten, lässt sich ab sofort bei allen Druckerformaten ein Farbdichte-Kontrollmessstreifen in die Druckdokumente einfügen.
Alternativ zum farbverbindlichen Digitalproof ist der Oris Color Tuner auch für das Proofen von Rasterdaten einsetzbar. Die Qualität der Ausgabe von Copydot- und TIFF G4 CCITT-Daten wurde wesentlich verbessert; die Rasterpunkte werden wie im späteren Druckverfahren dargestellt. Durch das Einrechnen von Filterseiten – Weichzeichnen, Schärfen und Rauschfilter –soll zudem eine noch authentischere Verfahrenssimulation im Proof gelingen.
Oris Color Tuner 4.2 ist ab sofort erhältlich. Der Preis richtet sich nach der der bereits vorhandenen Color Tuner-Version sowie nach dem unterstützten Proofdrucker.

CGS GmbH http://www.cgs.de

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