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Variierende Formate auf einer Produktionslinie individuell kodieren

Atlantic Zeiser will auf der Fachpack 2012 in Nürnberg effiziente Kodierlösungen zeigen
 

Serialisierte und kodierte Muster-Pharmaverpackungen und Booklet-Etiketten.

Die Atlantic Zeiser Gruppe, Entwickler und Anbieter von Modulen und Komplettsystemlösungen für den industriellen Digital- und Sicherheitsdruck, will auf der Fachpack 2012 (Halle 4, Stand 117) demonstrieren, wie nahezu jede Verpackungsart mit Hilfe der branchenspezifischen Kodier- und Individualisierungslösungen effizienter, sicherer und vielseitiger bedruckt werden kann. 

Der Aussteller will am Beispiel der erstmals auf der Fachpack vorgestellten, modular aufgebauten Digiline Versa verdeutlichen, welche zusätzlichen Geschäftsmöglichkeiten sich durch eine effiziente Bedruckung, Kodierung und Individualisierung selbst für kleine Losgrößen von flachen oder 3-D-Verpackungen erreichen lassen sollen.

Die neue Produktlinie Digiline Versa basiert auf einem neuen Modulkonzept. Die Anpassung an die individuellen Kundenanforderungen bei der Kodierung von Verpackungen in unterschiedlichen Formaten mit variablen Daten erfolgt durch die modulare Integration der Maschinenkomponenten auf eine neue weiterentwickelte Transporteinheit. Diese neue Transporteinheit soll für eine verbesserte Laufruhe sorgen und in Verbindung mit der DoD-Inkjet-Technologie von Atlantic Zeiser eine hohe Kodierqualität im Druckbild erzeugen. 

Daneben bildet die Softwarelösung PMP (Production Management Platform) auf der Fachpack 2012 einen weiteren Schwerpunkt. Die Nachfrage nach umfassenden Lösungen zur Produktrückverfolgung (Track & Trace), zum Fälschungsschutz (Anti-Counterfeiting/Anti-Diversion) sowie zur Bekämpfung von Graumarktprodukten (Gray Market) ist aufgrund gesetzgeberischer und ökonomischer Anforderungen nicht nur sprunghaft angestiegen, sondern fordert immer mehr durchgängige Softwarelösungen zur Steuerung der Produktions- und Distributionsprozesse über die gesamte Versorgungskette (Supply Chain) bis hin zum Endkunden.

Hierzu stellt Atlantic Zeiser ein neues Softwaremodul, PMP Track & Trace, für die sichere Produktrückverfolgung und den Fälschungsschutz vor, das speziell auf die Bedürfnisse der Branchen Pharma und Kosmetik abgestimmt ist. Mit dem Modul PMP-Production sollen sich zusätzlich alle Ebenen in einem modernen, schlanken und leistungsfähigen Produktions-, Kennzeichnungs- und Logistikprozess steuern lassen. Basis für beide Module bildet dabei die skalierbare Software-Plattform PMP. Zudem lässt sich diese Steuerungs-Software von Atlantic Zeiser in umgebende und übergeordnete industrielle und betriebswirtschaftliche Standardsoftwaresysteme wie MES (Manufacturing Execution System) und ERP (Enterprise Resource Planning) einbetten, oder auch selbst als MES-Lösung einsetzen.

PMP greift über Schnittstellen auf relevante Daten in allen Produktionsebenen zu und stellt diese bedarfsgerecht in Echtzeit während jedes einzelnen Prozessschritts zur Verfügung. Neben der übergreifenden Steuerung unterschiedlicher Produktionsebenen bietet PMP zudem individuelle Reports und Auditfunktionen sowie einen integrierten Zufallszahlengenerator, um eindeutige Produkt-ID-Codes zu erzeugen.

Authentifizierungen und Echtheitsprüfungen sind bei umfassenden Fälschungsschutzlösungen in jeder Industriebranche heutzutage unerlässlich. Die Steuerung des Produktions- und Distributionsprozesses sowie die lückenlose Rückverfolgbarkeit bilden den Kern einer solchen Lösung. Die Module PMP-Production und PMP Track & Trace sollen alle Schritte innerhalb dieser Prozesse abdecken: Das reicht von der Generierung von Identifizierungs-Codes über die gesetzlich oder industriell vorgegebene Kennzeichnung von Verpackungen per Kodierung sowie Produkten mit individuellen Daten bis hin zum Versand und der Überprüfung durch den Endkunden.

Das PMP-Track & Trace-Software-Modul protokolliert alle Aktionen jeder Produktionseinheit oder Maschine, die in den Fertigungsprozess eingebunden ist. Somit soll gewährleistet sein, dass alle Daten und Informationen zu den verwendeten Inhaltsstoffen und deren Chargen, zu Maschinen, Produktionslinien, Fabriken sowie zum Versand, Bestimmungsort und Kunden durchgängig erfasst und nachverfolgt werden. Zudem werden alle Aktionen mit Zeitstempeln versehen, die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und Rekonstruktion des Fertigungsvorgangs ermöglichen sollen. Abgeleitete Eigenschaften wie Verfallsdaten oder einzigartige Identifikationsmerkmale wie Seriennummern sind direkt mit der entsprechenden Produktverpackung verknüpft. Ein Zufallszahlengenerator sorgt für die Zuordnung einer eineindeutigen Seriennummer oder eines entsprechenden Codes. Damit soll eine vollständige Produktrückverfolgbarkeit auf Basis aufgebrachter Identifikationsmerkmale gewährleistet sein. Die Daten zum Status der Verpackung liefern ausreichende Informationen für den Verifikationsprozess über die gesamte Produktions- und Versorgungskette hinweg. Aktuelle Schnittstellenlösungen sollen einen Echtzeitdatenaustausch ermöglichen.

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