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Verpackungen und Etiketten mit Metallicfarben und Reliefs

Roland DG stellt auf der Fachpack 2012 (25. bis 27. September) in Nürnberg Lösungen für Prototypen, Probedrucke und kleine Auflagen vor
 

Der Versa-UV LEC-540 von Roland DG ist ein 137 cm breiter UV-Drucker/Schneideplotter. Das Gerät ist mit neuen LEDs ausgerüstet, die für die sofortige Trocknung der ECO-UV-Tinten sorgen sollen. Die Lampen positionieren sich je nach Druckmodus selbst neu. Auf diese Weise können höhere Druckgeschwindigkeiten erreicht werden als mit den anderen Versa-UV-Modellen. Mit dem LEC-540 können CMYK, Weiß und durchsichtige Tinten auf die verschiedensten Materialien gedruckt werden. 

Am Stand 532 in Halle 7 (Nürnberg-Messe) will das Unternehmen präsentieren, wie Metallicfarben und Reliefs in Verpackungen und Etiketten eingearbeitet werden. Außerdem soll eine Fräsmaschine gezeigt werden, mit der funktionelle Prototypen aus Kunststoff gefertigt werden können.

Die Drucker von Roland DG sollen sich deswegen besonders für Verpackungsbetriebe und Etikettenhersteller eignen, da sie über drei besondere Eigenschaften verfügen: Sie können Metallicfarben verarbeiten, Reliefdruck erzeugen sowie die Kombination aus Drucken und Schneiden in einem Gerät bieten.

Aufgrund der Kombination aus silberfarbener Metallictinte mit Standardtinten sollen sich über 500 Metallicfarben erzeugen lassen, wie der Aussteller im Vorfeld der Fachpack berichtet. So können Gold, Bronze, Perlmutt und andere Metallicfarben für Probedrucke von Verpackungen und Etiketten in kleinen Serien verwendet werden.

Mit den UV-Geräten von Roland DG ist aber auch der eingangs erwähnte Reliefdruck möglich. Das Relief wird erzielt, indem mehrere Schichten einer transparenten UV-Tinte in einem Motiv übereinander gedruckt werden. So lassen sich bestimmte Teile hervorheben. Auch das Drucken von Texten in Blindenschrift sei möglich. Die transparente Tinte sei laut Roland DG auch dafür verwendbar, um eine glänzende oder matte Oberfläche der Verpackung oder des Etiketts zu erzeugen.

Die UV-Geräte erzeugen keine Wärme, wodurch das Drucken auf wärmeempfindlichen Materialien wie Schrumpffolien ermöglicht wird. Die Geräte drucken auch auf PE, PET, BOPP, selbstklebender PVC-Folie sowie auf zahlreichen anderen Materialien, die bei der Herstellung von Verpackungen zum Einsatz kommen. Die Prototypen weisen das „Look and Feel“ des Endprodukts auf, ist der Aussteller überzeugt.

Roland DG bietet Geräte, die sowohl drucken als auch schneiden. Die Etiketten und Prototypen werden direkt nach dem Drucken ausgeschnitten. Dies sei effizient und benutzerfreundlich. Hohe Stanzkosten fallen damit nicht mehr an. Bestimmte Geräte haben zudem eine Rillfunktion.

Daneben zeigt Roland DG auf der Fachmesse eine kompakte Fräsmaschine, mit der sich funktionelle Prototypen herstellen lassen, die tatsächlich verwendet werden können. Mithilfe der rotierenden Achse werden Prototypen automatisch gedreht und an verschiedenen Seiten gefräst. Die Präzisionsspindel begrenzt innere Schwingungen und arbeitet laut Aussteller so präzise, dass die Resultate nahezu keine Nachbearbeitung erfordern.

So können Konstrukteure und Entwickler Prototypen selbst herstellen. Sie müssen dies nicht in Auftrag geben und behalten damit die Kontrolle über den gesamten Prozess.

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