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Versetztes Stanzen und Drucken von Etiketten

Esko und Wink mit gemeinsamer Lösung auf der Labelexpo
 

Pro-Shift kombiniert die Stanztechnologie von Wink mit der Esko-Software zum versetzten Stanzen und Drucken.

Esko und Wink Stanzwerkzeuge kooperieren in den Bereichen Software und Technologie, um eine Lösung zum versetzten Stanzen und Drucken von Etiketten zu entwickeln. Die kombinierte Lösung soll die Etikettenproduktion optimieren sowie ein höheres Produktionstempo erlauben, dabei helfen, Material einzusparen und präzise Druck- und Stanzergebnisse erzielen. Beide Unternehmen werden auf der Labelexpo Europe in Brüssel stattfindet, an ihren jeweiligen Ständen (Esko: 5B25, Wink: 6G92) diese Partnerschaft erläutern.

Die Zusammenarbeit kombiniert die Stanztechnologie von Wink mit der Esko-Software zum versetzten Stanzen und Drucken sowie mit den Weiterverarbeitungsanlagen Kongsberg von Esko zur so genannten Pro-Shift-Technologie. Laut Hersteller erlaubt Pro-Shift, die Stanzpositionen flexibler zu verteilen und zugleich die gesamte Druckfläche vollständig auszunutzen. Möglich werde dies durch moderne Lasertechnologie, mit der von Wink die obere und untere Kante des Stanzblechs stufenweise zugeschnitten werden. Die Bogenlayout-Software Plato von Esko erzeugt auf Tastendruck das versetzte Etikettenlayout. Für die Abstimmung zwischen Druckplatte und Stanzblech sorge, dass die Daten simultan exportiert werden, um die Flexodruckplatte mit dem versetzten Layout zu erstellen und das entsprechend angepasste Stanzwerkzeug bei Wink zu bestellen.

„Diese Art des versetzten Druckens und Stanzens bietet zahlreiche Vorteile“, erläutert Fransz Verbeek, Produktmanager bei Wink. „In den meisten Fällen werden die Etiketten symmetrisch angeordnet, um Platz zu sparen und möglichst wenig Material zu verbrauchen. Beim Rotationsstanzen erweist sich dieses Layout jedoch als weniger vorteilhaft, da vertikale Linien dazu neigen, kräftiger als horizontale Linien zu stanzen und ein hoher Kontaktdruck dazu führt, dass diese auch tiefer eindringen. Das kann das Trägermaterial in Mitleidenschaft ziehen und dazu führen, dass alle Bestandteile der Stanzeinheit schneller abnutzen und dauerhaft beschädigt werden.“

Bei Pro-Shift würden die Etikettennutzen in Laufrichtung der Maschine verschoben, wodurch sich der Anteil der gleichzeitig stanzenden Querlinien wesentlich verringert und der Stanzdruck gleichmäßig verteilt werde. Mit der versetzten Anordnung der Etiketten lassen sich zudem auf der Weiterverarbeitungsanlage sowohl konventionelle rechteckige Druckformen als auch individuell geformte und versetzte Bilder erstellen.

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