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Visualisierungssoftware mit 3-D-Effekt für virtuelle Verpackungsentwürfe

Esko: Neueste Lösungen für die Verpackungsdruckvorstufe auf der Fachpack 2012
 

Store Visualizer 12: Durch 3-D-Darstellung verpackter Objekte in einer hyperrealistischen, dynamischen Einzelhandelsumgebung sollen sich Markenstrategien noch besser umsetzen lassen. So ließe sich die gesamte Ladenumgebung mit vorkonfigurierten Einrichtungskomponenten ganz nach Belieben gestalten.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Esko auf der Fachpack, der Fachmesse für Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik, die vom 25. bis 27. September 2012 in Nürnberg stattfindet, sollen Softwarelösungen für die Verpackungslieferkette stehen. In Halle 7a Stand 406 zeigt der Hersteller die besonderen Merkmale der 3D-Visualisierungssoftware Studio 12 für den virtuellen Verpackungsentwurf, das Funktionsspektrum der I-cut Suite für die Produktionsvorbereitung der digitalen Weiterverarbeitung an den Kongsberg-Schneideanlagen und die erneut verbesserte Bebilderungs- und Rastertechnik für Flexoplatten mit Offsetanspruch – HD Flexo. 

Bei „Studio“ handelt es sich um eine 3-D-Verpackungsdesignsuite für den professionellen Verpackungsdesigner und Grafiker, die ganz neue und verbesserte Gestaltungsmöglichkeiten bieten soll. Studio 12 soll weit über die Primärfunktionen (Schutz, Lagerung, Transport) von Verpackungen hinausgehen, wie der Aussteller betont. Das neue Studio-Toolkit enthält alle Komponenten eines integrierten Verpackungs- oder Display-Designs in nur einer Anwendung. Über Artios-CAD stellt Studio eine direkte Verknüpfung zur Palettierungssoftware von Drittanbietern her.

In Studio Designer 12, das in alle Bearbeitungsprogramme von Esko – Art-Pro, Pack-Edge und Desk-Pack – integriert ist, lassen sich mehrere Komponenten visualisieren und die Grafiken für die einzelnen Komponenten erstellen, so Esko. Durch die 3-D-Darstellung eines verpackten Objekts in einer hyperrealistischen, dynamischen Einzelhandelsumgebung in Store Visualizer 12 sollen sich Markenstrategien noch besser umsetzen lassen. Dabei könne die gesamte Ladenumgebung mit vorkonfigurierten Einrichtungskomponenten ganz nach Belieben gestaltet werden.

Ein weiteres Thema: Die Kongsberg-Schneid- und Plotter-Lösungen. So enthält die  I-cut Suite Funktionen zum Automatisieren und Bearbeiten der Arbeitsabläufe, die speziell auf die Anforderungen bei der Arbeit mit großformatigen Digitaldruckern oder digitalen Verarbeitungssystemen zugeschnitten sind, wie Esko weiter im Vorfeld der Messe berichtet. Die Suite besteht aus verschiedenen Softwarepaketen für die Produktionsvorbereitung. Zu den Kernmodulen zählen Preflight zum Prüfen eingehender PDF-Daten, Layout zum Erstellen und Verschachteln von Bogenlayouts sowie Vision Pro für die geeignete Übereinstimmung der Schnittkonturen mit dem Druckbild.

Automate ist die jüngste Ergänzung: Das neue Tool  automatisiert den gesamten Produktionsablauf, um letztendlich die Kosten zu senken. Mit Automate können die Anwender schnell dynamische Workflows einrichten, um sich wiederholende Aufgaben zu automatisieren und die Anzahl der Bedienereingriffe sowie die Fehlerquote zu verringern, betont Esko weiter. Auf diese Art soll das Tool nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Material im Produktionsprozess sparen helfen.

Durch die Kombinationen der digitalen CDI-Flexobelichter mit der HD-Flexo-Technologie ist die Flexodruckqualität auf ein mit dem Tiefdruck und Offsetdruck vergleichbares Niveau angehoben worden. Auf der Fachpack zeigt Esko nun die neueste HD-Flexoplatten-Bebilderungstechnologie.

Im ständigen Streben nach Qualität ist die Verbindung von glatten Übergängen im Hochlichtbereich und tiefdruckähnlicher Volltondichte beim flexiblen Verpackungsdruck nach wie vor schwierig. Aufgrund der in den CDI-Belichtern integrierten digitalen Hauptbelichtungseinheit kombiniert mit der Belichtungs- und Rasterungstechnologie von HD Flexo ist Esko jetzt in der Lage, unterschiedliche Punktformen und Punktstrukturen – darunter „Flat Top Dots“ für flache Punktoberflächen – auf einer einzelnen Platte zu kontrollieren. Die so entstehende Flexodruckplatte sei sehr geeignet für die Hochlicht- und die Tiefen- oder Volltonbereiche von Druckaufträgen.

Parallel zur Fachpack besteht am Mittwoch, den 23. September 2012 ab 10 Uhr die Möglichkeit, in den Räumlichkeiten der Firma Hein Verpackungen GmbH in Traunfeld die digitale Kleinserienfertigung mit einer Kongsberg XP24 Auto mit automatischer Be- und Entladung „live“ kennenzulernen. Interessierte sollten sich unter der E-Mail vera.schmidt@esko.com vorab schriftlich anmelden.

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