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„Walliser Bote" wird komplett digital produziert

Premiere am 15. Juni lief erfolgreich ab
 
Jubel bei der Mengis AG

Geschäftsführer Nicolas Mengis (3.v.l.) und Martin Seematter, Leiter der Mengis Druck AG (l.), jubelten zusammen mit den Mitarbeitern bei der erfolgreichen Digitaldruck-Premiere des "Walliser Boten".

Weltpremiere in der Zeitungsproduktion: Die Tageszeitung „Walliser Bote“ in Visp (Schweiz) wurde in der Nacht vom 15. auf den 16. Juni 2015 erstmals komplett digital produziert.

In einer Pressemitteilung von Manroland Web Systems wird deren Projektleiter Thomas Knaier zitiert: „Die Realisierung des Projekts war ein echter Teamerfolg. Die Gesamtintegration des Workflows, der aus einer HP T400 Color Inkjet-Rollendruckmaschine, der format- und abschnittvariablen Weiterverarbeitungslinie Foldline und der Versandraumtechnologie von Müller Martini besteht, war ein wegweisendes Projekt, das uns allen viel Spaß gemacht hat. Die Zusammenarbeit aller Partner mit der Mengis Druck AG wird uns allen lange in lebhafter Erinnerung bleiben.“

Der „Walliser Bote“ versorgt das Oberwallis mit Nachrichten. Er erscheint von Montag bis Samstag mit täglich 22.000 bis 32.000 Exemplare und rund 24 Seiten. Zunächst erscheint der Walliser Bote als Tabloid-Zeitung mit Postfalz und Broadsheet-Produkt im Berliner Format.

Sinkende Auflagen und die gewünschte höhere Regionalisierung seien die Gründe für den produktionstechnischen Umstieg gewesen, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Der wirtschaftliche Aspekt stehe im Fokus, denn variable Druckerzeugnisse sollen die neue Produktionslinie auslasten. Als Beispiel nennt Martin Seematter die Herstellung von Buchblocks, Mailings, Signaturen oder Print-Produkten für die personalisierte Werbung.

Neben dem „Walliser Boten“ sollen weitere Zeitungen und auch noch andere Drucksachen produziert werden. „Wir werden Ausgaben unserer eigenen Publikationen und Illustrationsdrucksachen für örtliche Auftraggeber produzieren“, so Seematter. „Im Moment arbeiten wir aktiv daran, unsere Firma für die Zukunft in eine lokale Druckerei für die Digitalproduktion zu verwandeln.“

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