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»Web-to-Print«-Unternehmen gründen Interessenverband

Bedrohung durch Verfahrenspatente

Zulieferer und Anwender von Web-to-Print-Anwendungen, sowie der Bundesverband Druck und Medien e.V. (BVDM) haben Ende 2007 eine Interessengemeinschaft gegründet, die zusammen aus mehr als 4000 Einzelunternehmen bestehen.
Bernd Zipper, Branchenspezialist und geschäftsführender Vorsitzender des neu gegründeten Vereins: »Viele Unternehmen der Druck- und Medienindustrie sehen im derzeitigen Umgang mit Software-Verfahrenspatenten eine massive Bedrohung ihres Kerngeschäftes. Die Interessengemeinschaft freier Wettbewerb Web-to-Print möchte auf diese Problematik aufmerksam machen und sieht sich als Ansprechpartner für Politik und Markt – sie wird nötigenfalls gegen die Software-Verfahrenspatente vorgehen.« Stellvertretende Vorsitzende sind Wilhelm Alexander Soll von Digital-Print.net und Dr André Jordans, Justiziar des BVDM. Der Verein richtet sich vor allem gegen aggressiv auftretende US-amerikanische Unternehmen, als erster Schritt wird ein Aktionsprogramm zur Information von Politik und Öffentlichkeit angekündigt.
Die Interessengemeinschaft will sich vor allem gegen zu Unrecht erteilte Patente, im wesentlichen Softwarepatente, wehren, die »eher als Beschreibung/Definition allgemein bekannter digitaler Verfahrensweisen dienen und denen es an der erforderlichen »Erfindungshöhe« fehlt.« Als aggressiv auftretendes Unternehmen ist wohl vor allem die in der Meldung nicht erwähnte börsennotierte Vistaprint Limited gemeint, die bereits die deutsche Online-Druckerei Print-24 und Unitedprint.com beim Düsseldorfer Amtsgericht verklagt hat, und das erfolgreich.
Ohne direkten Zusammenhang, der Aktienkurs von Vistaprint Limited in letzter Zeit jedoch stark fallend, von knapp über 45 US-Dollar im November 2007 auf unter 30 US-Dollar am 18.1.2008.

Interessensgemeinschaft Web-to-Print http://www.ig-web-to-print.de

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