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Weltpremiere: Neue automatisierte Achtfarben-Komori im 3B-Format bei Bitter & Loose

Die weltweit erste Komori GL 840 P mit Bogeninspektionssystem und Inline-Messung im westfälischen Greven

Die Abbildung zeigt Peter Bitter (2.v.l.) und Georg Loose (M.) eingerahmt vom Management der Hubertus Wesseler GmbH.

Die Hubertus Wesseler GmbH (Georgsmarienhütte bei Osnabrück) installiert die weltweit erste Komori GL 840 P mit Bogeninspektionssystem und Inline-Messung in der Grevener Druckerei Bitter & Loose GmbH. Acht Druckwerke im 3B-Format mit doppeltgroßer Wendeeinrichtung und Vollausstattung sollen zur Prozessoptimierung beitragen. 

Bereits seit 2003 arbeitet Bitter & Loose mit Komori-Maschinen, der Anfang wurde mit einer A3-Maschine gemacht. Der Einstieg in das B3-Format wurde dann im Jahre 2008 mit einer LS 540 von Komori vollzogen. Gleichzeitig erfolgten umfangreiche Investitionen in die Druckvorstufe und Weiterverarbeitung, um das neue Format durchgängig zu beherrschen. „Der Workflow bringt’s!“ so Geschäftsführer Georg Loose. „Nur, wenn vom Eingang der PDF-Datei bis zum Verladen auf den Transporter kein Handgriff zu viel gemacht wird, ist die Produktion von Drucksachen profitabel.“ 

Die neue Maschine, übrigens schon die fünfzehnte Maschine seit Firmengründung im Jahr 1995, bietet einen hohen Automatisierungsgrad. Das max. Bedruckstoff-Format liegt bei 720 x 1030 mm, die max. Druckfläche bei 710 x 1020 mm (Schöndruck), bei 700 x 1020 mm im Schön- und Widerdruck. Die Stapelhöhe beim Anleger wird mit 1450 mm angegeben, die beim Ausleger mit 1380 mm. Laut Komori-Vertrieb Hubertus Wesseler GmbH würde ein einziger Drucker für die Bedienung ausreichen. Hierfür sorgt nicht zuletzt eine zentrale, automatische Farbversorgung, die Technotrans zuliefert. Für Dirk Teuber, Geschäftsführer der Hubertus Wesseler GmbH, bildet das Bitter & Loose-Team mit 40 Mitarbeitern ein sehr junges und weiterhin stark auf Wachstum ausgerichtetes Unternehmen, das es  geschafft hat, „seine attraktiven Druckprodukte emotional zu besetzen und immer professioneller zu werden.“

Geschäftsführer Peter Bitter und Georg Loose glauben den Grund für den kontinuierlich wachsenden Kundenstamm zu kennen: „Kein Gewerbe kommt auf Sicht an der Drucksache als Werbeträger vorbei. Die beste Kundenbindung entsteht, wenn man sich im wahrsten Sinne des Wortes als Dienstleister versteht, nämlich dient und leistet. Dabei ist die Beratung der wichtigste Schlüssel zum Erfolg!“ 
Die Maschinen-Installation bei Bitter & Loose soll per Video-Einspielung auf dem Komori-Drupa-Stand in Düsseldorf visualisiert werden.

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Leserkommentare (1)

Print Consultant | Montag, 12. März 2012 12:56:01

Kein Konzept ???

Oh je, wo bleibt nur das durchdachte Konzept dahinter? Außer dem bekannten Marketing-Sing-Sang aller Maschinenhersteller und der immer gleichen Fantasielosigkeit der meisten Druckbetriebe (beste Qualität, super Service, schlanker Workflow, billigster Preis) gibt es auch hier wieder mal nichts Neues. Es muss die Frage erlaubt sein, warum gerade diese zusätzliche Kapazität in dem ohnehin übersättigten Markt benötigt wird und warum gerade diese Anlage -die nichts besonderes kann, was andere bisher nicht konnten- letztlich anders als über noch billigere Preise zu vermarkten sein soll?

Profitieren werden wieder allein die Print-Buyer, die noch einen Anbieter mehr in ihrer schier endlosen Liste schlecht beschäftigter Wendemaschinen-Drucker haben werden, den sie preislich gegen die anderen ausspielen und bis auf Rollen-Preisniveau drücken können.

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