Weiterempfehlen Drucken

Westfalen-Blatt investiert in Software von PPI Media

Unterschrift auf der World Publishing Expo 2013
 

Unterschrift in Berlin auf der World Publishing Expo 2013: Norbert Ohl (CEO, PPI Media), Frank Best (Geschäftsführer Westfalen-Blatt), Thilo Grickschat (Geschäftsführer Westfalen-Blatt), Dr. Hauke Berndt (Senior Vices President Sales, PPI Media).

Am vergangenen Montag unterzeichneten die Geschäftsführer des Westfalen-Blatts, Thilo Grickschat und Frank Best, eine Absichtserklärung für neue Workflow-Lösungen für die Blattplanung, Seitenproduktion, Kleinanzeigenumbruch und Anzeigenproduktion von PPI Media.

Die Entscheidung für die neue Software erfolgt nach Angaben des Westfalen-Blatts im Rahmen der Modernisierung und Neuausrichtung der 27 Lokalausgaben. Die Lösungen von PPI Media sollen günstige und hoch automatisierte Planungs- und Produktionsprozesse ermöglichen. Die bestehende Systemumgebung werde optimal integriert. Auch für künftige Optimierungsmaßnahmen in allen Arbeitsschritten und Abteilungen sei die Ausgangslage günstig, da PPI Media offene Systeme anbiete, sagt Thilo Grickschat, Geschäftsführer, Vereinigte Zeitungsverlage GmbH in Bielefeld.

Im Zentrum des neuen Produktionsworkflows wird Plan-Pag die Planung und Produktion inklusive der Ganzseitenmontage steuern sowie über Standardschnittstellen das kaufmännische Anzeigensystem via AdMan sowie das Redaktionssystem anbinden.

Die automatische Annahme und Zuordnung von digital angelieferten Anzeigen – mit zunehmender Formatvielfalt für Print und digitale Medien – sei ein wichtiger Prozess, um den Verlag weiter konkurrenzfähig aufzustellen. Mit Ad Man lasse sich sowohl der automatisierte Fremddateneingang sowie die Integration mit dem kommerziellen Anzeigensystem (Eigenentwicklung des Wetsfalen-Blatts) sichergestellt. Darüber hinaus beauftragt das Westfalen-Blatt den in AdMan integrierten Alfa Stylo-Editor. Der web-basierte Anzeigen-Editor läuft im Ad-Man-Fenster und ermöglicht die schnelle Erstellung von Fließsatz- sowie einfach gestalteten Anzeigen. Ad Man stellt Logos, unterschiedliche Hintergründe und Textbausteine für die Gestaltung in Stylo bereit. Fonts und Sprüche (beispielsweise für Familienanzeigen) verwaltet der Stylo-Editor in Datenpools.

In dem neuen Workflow werden rubrizierte Anzeigen bereits auf Basis der kaufmännischen Daten zu Anzeigenseiten umbrochen. Die Platzierung der gelieferten oder in Stylo erstellten Produktionsdaten erfolgt automatisch. Der Anzeigenschluss kann so bis kurz vor den Andruck verschoben werden.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Papierfabrik Scheufelen: Graspapier im Portfolio

Produziert mit Frischfasern aus getrocknetem Gras von der Biosphärenregion Schwäbische Alb

Die Papierfabrik Scheufelen mit Sitz in Lenningen (Baden-Württemberg) produziert ab sofort Graspapier. Das Scheufelen-Graspapier wird in verschiedenen Qualitäten unter den Namen "Greenliner" (Wellpappenrohpapier bzw. Liner), "Graspapier" für graphische Anwendungen und "Phoenogras" für Verpackungslösungen, angeboten. Aktuell ist Greenliner in Flächengewichten von 80, 95, 105, 130 und 200 g/qm, Graspapier in 95 und 130 g/qm sowie Phoenogras, eine Kombination von Graspapier mit dem Zellstoffkarton Phoenolux, in 360 g/qm erhältlich.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

In welchem Produktsegment hat der Digitaldruck das größte Wachstumspotenzial?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...