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Westfalen-Druck steigert das Beilagen-Volumen

Der Versandraum des neuen Druckzentrums in Bielefeld ist mit zwei Einstecksystemen von Müller Martini ausgerüstet
 

Von rechts: Carsten Tews und Uwe Trant von Westfalen-Druck mit Matthias Kandt, Müller Martini Deutschland, vor einem der beiden Pro-Liner-Einstecksysteme.

Die Zeitungsgruppe hat ihr neu errichtetes Druckzentrum in Bielefeld-Sennestadt im Herbst 2013 eröffnet. Dort produziert Westfalen-Druck seither insgesamt 25 Lokalausgaben des Verlagsflaggschiffs „Westfalen-Blatt“ mit einer Gesamtauflage von über 120.000 Exemplaren. Zudem werden ebenfalls im eigenen Verlag mehrere Wochenzeitungen und Sonntagsblätter mit einer Gesamtauflage knapp jenseits der Millionengrenze herausgegeben. Stark gewachsen ist das Beilagen-Volumen.

In Spitzenzeiten enthalten die Blätter bis zu 16 Beilagen. „Das Geschäft mit Werbebeilagen hat sich in den letzten Jahren überaus positiv entwickelt“, sagt der Technische Leiter Carsten Tews. So steckte Westfalen-Druck im Spitzenmonat dieses Jahres am neuen Standort rund 40 Millionen Beilagen in die verschiedenen Zeitungsprodukte ein – laut Unternehmen eine markante Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert im alten Werk.

Für die Weiterverarbeitung der von zwei doppeltbreiten 32-Seiten-Rotationen KBA Commander CL mit vier Rollenwechslern, vier Drucktürmen und zwei Falzwerken neu durchgängig vierfarbig gedruckten Zeitungen entschied sich Westfalen-Druck für eine Lösung von Müller Martini. Wurde im alten Werk mit zwei Einstecksystemen News-Liner produziert, so kommen im neuen Versandraum zwei identische Produktionslinien mit Flexi-Roll-Puffern, Einstecksystemen Pro-Liner mit je zwölf Beilagenanlegern plus automatischer Vorprodukt-Zuführung sowie drei zum Einsatz. Dabei wurden die Puffer und zwei Paketbildungslinien einem Retrofit-Programm unterzogen und vom alten Standort ins neue Druckzentrum umgesiedelt.

Die Linien verfügen zusätzlich über die Möglichkeit des Aufwickelns von voreingesteckten Beilagen für die Vorprodukt-Produktion. Die voreingesteckten Vorprodukte können dann der Hauptproduktion automatisch ab Puffer zugeführt werden, reduzieren so das manuelle Handling und steigern die Effizienz der Gesamtanlage.

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