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Wirtschaftliche Beilagenproduktion durch Automatisierung

Branchengröße Niedermayer setzt auf Müller Martinis Einstecklösung Flexliner
 

Johannes Helmberger (links), Geschäftsführender Gesellschafter der Fr. Ant. Niedermayr in Regensburg: "Müller Martini nahm am Flexliner mehrere eigens auf unsere Bedürfnisse abgestimmte Modifikationen vor." In der Mitte Michael Kretschmann (Leiter Weiterverarbeitung), rechts Frank Skorna (Gebietsverkaufsleiter Müller Martini Deutschland).

Weil das automatisierte Konfektionieren von Beilagen-Sets wirtschaftlicher ist als das manuelle Sortieren, installiert Fr. Ant. Niedermayr in Regensburg  ein Einstecksystem Flexliner von Müller Martini. Insgesamt investierte das Familienunternehmen in den vergangenen acht Jahren über 50 Millionen Euro in die Erweiterung seiner Produktionsstätte und in neue Maschinen.

Im Zuge einer weiteren Expansion nimmt die vor 214 Jahren gegründete Traditionsfirma im März 2016 auch ein Einstecksystem Flexliner mit Klebeeinheit, Kreuzleger Robusto mit Verblockung und Umreifung mit integrierter Deckblatt-Einheit sowie Leitsystem Connex Mailroom in Betrieb. Das ist Teil der Strategie, in diesem Segment weiter zu wachsen. Bisher ließ Niedermayr seine Beilagen-Sets von externen Dienstleistern manuell konfektionieren. Gemäß dem Geschäftsführenden Gesellschafter Johannes Helmberger entschied sich das Unternehmen nicht zuletzt aufgrund der Lohnkosten in Deutschland für die wirtschaftlichere automatisierte Lösung. Inhouse kann nun diese Dienstleistung schneller und qualitativ hochwertiger erbracht werden, zusätzlich entfällt der Aufwand für die Logistik.

Dazu muss man wissen, dass Niedermayr zu den großen deutschen Beilagen-Druckereien gehört. An Spitzentagen werden auf drei Rollen- und einer Bogenmaschine bis zu 360 Tonnen Papier bedruckt – neben Broschüren und Katalogen vor allem Beilagen im A4- und A3-Format für den stationären Handel. Diese werden nach immer feineren Mikro-Marketing-Daten zu Beilagen-in-Beilagen-Sets sortiert, wobei eines der Produkte als Träger wirkt.

Dabei sind insbesondere die oft mit Registern und Stanzung versehenen Rollen-Produkte überaus komplex. Das ist laut Johannes Helmberger einer der Hauptgründe, weshalb die Wahl auf das Einstecksystem Flexliner gefallen ist: "Müller Martini nahm mehrere eigens auf unsere Bedürfnisse abgestimmte Modifikationen vor – so beispielsweise beim Transportsystem und der aufwändigen Steuerung."

 Der Flexliner ist das erste Einstecksystem beim Regensburger High-Volume-Drucker, wo seit Sommer 2014 auch ein Sammelhefter Primera 160 von Müller Martini in Betrieb steht.

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