Weiterempfehlen Drucken

X-Rite bringt Netprofiler 3.0 auf den Markt

Software soll Genauigkeit und Konstanz von Spektralfotometern gewährleisten

Der Netprofiler von X-Rite ist nun in der Version 3.0 erhältlich.

X-Rite, Anbieter von Farbmanagement-Lösungen und Farbmesssystemen, bietet seine Netprofiler-Software nun in der Version 3.0 an. Die neue Generation ermöglicht es Unternehmen, Spektralfotometer in Entwicklungsabteilungen, Fabrikhallen und Prüflabors nach einem einheitlichen, virtuellem Standard zu kalibrieren, sodass die an unterschiedlichen Standorten ausgeführten Farbmessungen über die gesamte Lieferkette hinweg korrekt sind. Mit der Anwendung sollen sich Hand- und Tisch-Spektralfotometer regelmäßig überprüfen, optimieren und zertifizieren lassen.

Die Vorgängerversion des Netprofilers hat sich nach Aussage von X-Rite besonders in der Textil-, Kunststoff-, Verpackungs- und Beschichtungsindustrie etabliert. Mit der Software sollte die Leistung von Tisch-Spektralfotometern optimiert werden, bei denen nach jahrelanger Nutzung häufig Messabweichungen aufgetreten sind. Netprofiler 3.0 erweitere diese Kalibrierleistung nun auch auf Handgeräte mit integrierten Profilerstellungsfunktionen. Die neue Version soll zudem schneller und stabiler auf PCs laufen und auch offline zum Speichern von Profilen auf USB-Sticks genutzt werden können.

Mit Netprofiler 3.0 können laut Hersteller auch Profile für neue Gerätefamilien, wie zum Beispiel für das Kugel-Spektralfotometer Ci52 für industrielle Anwendungen, erstellt werden.  Für die Grafikbranche stelle die neue Software eine Möglichkeit zum Erstellen von Farbprofilen für Grafik-Workflow zur Verfügung.

Netprofiler 3.0 liefert Berichte zur Leistung des Messgerätes, zum Konformitätsstatus nach Standort und Messgerät, zu den Beziehungen zwischen Farbpartnern sowie zu lokalen Audits und Zertifizierungen. Darüber hinaus unterstütze Netprofiler 3.0 die Anwender mit neuen neuen keramischen Kalibriermedien, die eine mit dem BCRA-II-Kacheln vergleichbare Leistung bieten soll. Mit zwei für Tisch- bzw. Hand-Spektralfotometern optimierten Formaten bieten die neuen Kalibriermedien, so der Hersteller, eine bessere räumliche Stabilität, eine konsistente Farbfelderkennung sowie optimierte Leistungskennwerte. Sie sollen erlauben, die Anzahl der Farbstandards zu verringern.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Xeikon PX2000: Xeikon kündigt Einstiegsmodell seiner UV-Inkjet-Reihe an

Etikettendruckmaschine mit 220 mm Rollenbreite soll in Vier- und Fünffarbkonfiguration verfügbar sein

Nur wenige Monate nachdem Xeikon mit der PX3000 den Einstieg in den digitalen UV-Inkjetdruck wagte, hat der Hersteller sein UV-Inkjet-Portfolio erweitert. Auf der Labelexpo in Brüssel verkündete der Hersteller nicht nur, dass die PX3000 sowohl in Vier- als in Fünffarben-Konfiguration erhältlich sein wird, sondern gab zugleich das neue Einstiegsmodell Xeikon PX2000 bekannt, das ebenfalls mit vier oder fünf Farben verfügbar sein wird. Beide Modelle basieren auf der herstellereigenen Panther-Technologie mit den Panther-Cure-UV-Tinten und werden über das Xeikon-X-800-DFE gesteuert.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Ist der Aufschwung auch bei Ihnen angekommen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...