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Xeikon stellt auf der Drupa cloudbasierte Anwendung Color Control vor

Erstellung von Profilen und Sonderfarbtabellen sowie Verwaltung des gesamten Farb-Workflows einer Druckmaschine

Xeikon Color Control, laut Hersteller das cloudbasierte »Management-Tool für einen lückenlosen Farb-Workflow«.

Auf der Drupa wurde eine weitere cloudbasierte Servicelösung vorgestellt. Xeikon Color Control ist ein neues Farbmanagement-Tool für Etiketten- und Verpackungsanwendungen und den Dokumentendruck. Über die Webserver-Anwendung sollen Druckereien ihren Kunden wiederholbare und vorhersagbare Farben sowie die beste Simulation kundenspezifischer Sonderfarben anbieten können, ohne in zusätzliche Hardware investieren zu müssen. Xeikon greift für das Cloud-Angebot auf eine bestehende Technologie des holländischen Partners CMI zurück.

Konkret können Druckereien mithilfe von Xeikon Color Control Profile für ihre Xeikon-Druckmaschinen sowie Farbtabellen für spezifische Farben (z.B. gewünschte Markenfarben des Printbuyers) erstellen. Nach dem Drucken eines Targets werden die gemessenen Werte laut Jeroen Van Bauwel, Director Product Management bei Xeikon, auf einen zentralen Server hochgeladen, wo ein neues Profil zusammen mit einer Bibliothek der bereits benannten Farben erstellt wird. Beide werden dann auf dem Xeikon X-800 Digital Front-End installiert und können von dort aus auf alle eingehenden Aufträge angewendet werden. Die Kunden sollen so über eine bessere Kontrolle der Ausgabequalität verfügen und die Ausgabe mit bereits gedruckten konventionellen Aufträgen abstimmen können. Zudem hätten die Druckmaschinenbediener die Möglichkeit, Qualitätsberichte sowie einen Überblick über die Stabilität der Produktionsumgebung zur Verfügung zu stellen.

Doch Xeikon Color Control kann nicht nur Sonderfarbtabellen erstellen, sondern verwaltet angeblich den gesamten Farb-Workflow der Druckmaschine und kann für jedes zu bedruckende Medium und für jede Druckmaschine in ihrer Produktionsumgebung ein neues Profil generieren. Das helfe den Druckereien, die jeweils beste Simulation von Industriestandards umzusetzen. Da dieser Dienst über eine Cloud zur Verfügung gestellt wird, muss keine Software installiert und gepflegt werden, sprich, die Anschaffungskosten sind relativ gering. Außerdem ist keine Investition erforderlich, um das Farbmanagement-Know-how im Haus aufzubauen. Die klassischen Vorzüge einer webbasierten Serverlösung also. Wie hoch die Kosten für die Lösung sind, war auf der Drupa noch nicht zu erfahren.

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