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Xeikon PX2000: Xeikon kündigt Einstiegsmodell seiner UV-Inkjet-Reihe an

Etikettendruckmaschine mit 220 mm Rollenbreite soll in Vier- und Fünffarbkonfiguration verfügbar sein
 

Xeikon hat ein Einstiegsmodell seiner UV-Inkjetdruckmaschinen-Reihe angekündigt. Neben der PX3000 soll es künftig auch die PX2000 (Bild) geben.

Nur wenige Monate nachdem Xeikon mit der PX3000 den Einstieg in den digitalen UV-Inkjetdruck wagte, hat der Hersteller sein UV-Inkjet-Portfolio erweitert. Auf der Labelexpo in Brüssel verkündete der Hersteller nicht nur, dass die PX3000 sowohl in Vier- als in Fünffarben-Konfiguration erhältlich sein wird, sondern gab zugleich das neue Einstiegsmodell Xeikon PX2000 bekannt, das ebenfalls mit vier oder fünf Farben verfügbar sein wird. Beide Modelle basieren auf der herstellereigenen Panther-Technologie mit den Panther-Cure-UV-Tinten und werden über das Xeikon-X-800-DFE gesteuert.

Während die Xeikon PX3000 eine Rollenbreite von 330 mm unterstützt, lassen sich mit dem neuen Einstiegsmodell bis zu 220 mm breite Rollenmaterialien bedrucken. Dabei erreichen laut Hersteller beide Systeme eine Geschwindigkeit von bis zu 50 m/min. Durch die Vierfarbkonfiguration, die sich auf fünf Farben erweitern lässt, sollen Etikettendruckereien zusätzlich weiße Tinten einsetzen können. Wie Filip Weymans, Vice President Global Marketing bei Xeikon erklärt, sei der Grund, Vierfarb-Druckmaschinen anzubieten, neben den niedrigeren Investitionskosten, auch die Tatsache, dass die Leistungsfähigkeit der Druckköpfe von deren Einsatz beeinflusst wird. Werden die Köpfe wenig eingesetzt, wie es bei weißer Tinte oft vorkommt, könne sich in einer reduzierten Verfügbarkeit niederschlagen. Da viele Etikettenproduzenten keine weiße Tinte benötigten, werde die Vierfarb-Konfiguration der UV-Inkjetmaschine ihre Anforderungen genau treffen, so Weymans.

Die Systeme der Xeikon-Panther-Serie verwenden die Panther-Cure-UV-Tinten, die mit einer Kombination von LED- und Quecksilber-Dampflampen gehärtet werden. Dieses Konzept bietet laut Hersteller nicht nur eine gleichmäßigere Härtung, sondern auch einen niedrigeren Energieverbrauch, eine längere Lebensdauer der "Härtungsquellen" sowie und eine begrenzte Hitzebelastung, was es ermögliche, auch wärmesensible Materialien zu bedrucken. Die Panther-Cure-UV-Tinten sollen zudem eine hohe Lichtechtheit aufweisen und gegen Hitze-Chemikalien, Wasser, Scheuern und Kratzer resistant sein. Das wiederum erlaube den Einsatz auch von drucksensitiven Selbsklebe-Substraten, wie sie in verschiedenen Industrien zum Einsatz kommen, wie beispielsweise im Bereich, Getränke, Beauty, Gesundheit oder für Haushalts-Chemikalien oder bei industriellen Anwendungen. Die Tinten liefern einen fühlbaren und auch dreidimensionalen Druck mit einem gleichmäßigen Glanz, so Xeikon.

Angesteuert werden die neuen UV-Inkjetdrucksysteme vom X-800 Digital Front End, über das sich die Systeme in jede Produktionsumgebung integrieren lassen sollen, auch mit Xeikons-Trockentoner-Drucksystemen. Die Xeikon-Panther-Serie unterstützt nach Aussage des Herstellers den Druck von variablen Abschnittslängen, mit einer Auflösung von 600 dpi bei 2 Bit Farbtiefe sowie die Möglichkeit, auf Standard-Selbstklebe-Substrate inklusive gestrichenem Papier, PP, PE, Vinyl, BoPP und PET zu drucken.

Die Xeikon PX3000 in Fünffarbkonfiguration soll ab März 2018 verfügbar sein. Erste Bestellungen seien bereits eingegangen. Wer die Maschine live in Aktion sehen will, der kann auf der Labelexpo in Halle 5 einen Blick auf die Xeikon PX3000 werfen.

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