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Xeikon steigt mit der Panther-Technologie und der PX3000 in den UV-Inkjet ein

UV-Inkjet-Etikettendrucksystem Xeikon PX3000 feiert auf dem Xeikon Café seine Premiere
 

Xeikon PX300: Die neue UV-Inkjet-Etikettendruckmaschine auf Basis der Panther-Technologie hat auf dem Xeikon Café im belgischen Lier Premiere gefeiert. Das Event findet noch bis zum 31. März statt – wer also einen Blick auf die neue Maschine erhaschen will, kann das in den nächsten zweieinhalb Tagen noch tun.

Gepard trifft auf Panther: Nachdem Xeikon vor zweieinhalb Jahren seine Toner-basierte Technologie "Cheetah" (Englisch für Gepard) vorgestellt hat, folgt nun der Einstieg in den Inkjetdruck. "Panther" heißt die im Rahmen des Xeikon Cafés vorgestellte neue Technologie, die erstmals in der neuen PX3000 zum Einsatz kommt. Das UV-Inkjetdrucksystem ist speziell für die Etikettenproduktion entwickelt worden und ergänzt im Etikettendruck-Portfolio des Herstellers die Trockentonersysteme der Xeikon-3000-Serie sowie der Xeikon CX3.

In der Etikettenproduktion richtet sich die Wahl der Drucktechnik vor allem nach dem Markt, für den produziert wird, wie Lebensmittel-, Gesundheit-, Kosmetik- oder andere Industrien. Doch jeder Markt hat spezifische Anforderungen, wie Jeroen Van Bauwel, Leiter des Produktmanagements bei Xeikon erklärt: "Eine Einheitslösung, die für jede Anwendung passt, gibt es nicht." Daher sei die neue Xeikon PX3000 gezielt für den Etikettenmarkt und als Ergänzung zum bisherigen Elektrofotografie-Angebot des Herstellers entwickelt worden. "Wir sehen UV-Inkjet als ein ergänzendes Angebot, das Kundenbedürfnissen – zum Beispiel mit Blick auf Strapazierfähigkeit, Hochglanzeffekte und Kratzfestigkeit – gerecht wird. Zugleich erkennen wir die Vorteile von Trockentonern für andere Aufgaben, wo es auf hohe Druckqualität, Lebensmittelsicherheit und Verträglichkeit mit schwierigen Bedruckstoffen (zum Beispiel Naturpapier) ankommt", so Van Bauwel weiter.

Was die neue Xeikon PX3000 kann

Die neue Druckmaschine, die gerade am Hauptsitz von Xeikon in Lier ihre Premiere feiert, verarbeitet Rollenmaterialien mit einer Bahnbreite von 350 mm. Die Druckbreite beträgt 330 mm. Verarbeiten lassen sich laut Hersteller selbstklebende Medien aus gestrichenen und ungestrichenen Papieren, PVC sowie PP, PE und PET mit einer Grammatur von 60 bis 350 g/m² und einer Stärke von 20 bis 500 μ. Die maximale Geschwindigkeit ist mit bis zu 50 m/min angegeben. Zum Einsatz kommen die neuen Panther-Cure-Tinten in CMYK plus Weiß. Die Druckauflösung der Kyocera-Druckköpfe beträgt 600 x 600 dpi. 

Wie auch die Trockentoner-Digitaldrucksysteme wird auch das UV-Inkjetdrucksysten PX3000 mit dem von Xeikon entwickelten digitalen Frontend X-800 gesteuert. Das ermögliche bisherigen Xeikon-Anwendern, mit demselben Workflow und derselben Oberfläche zu arbeiten, die sie aus der Produktion mit den Systemen der Xeikon-3000-Serie sowie der Xeikon CX3 kennen. Das DFE X-800 verarbeitet diverse Dateiformate und soll auch anspruchsvolle Aufgaben im variablen Datendruck bei voller Druckgeschwindigkeit bewältigen. „Geschwindigkeit und Output sind im Digitaldruck nicht alles. Es geht darum, eine große Zahl an Aufträgen möglichst effektiv und effizient zu produzieren. Deshalb ist der Workflow so entscheidend", so Van Bauwel.

Hier ist die neue Xeikon PX3000 zu sehen

Das neue UV-Inkjet-Etikettendrucksystem PX3000 ist noch bis zum 31. März beim Xeikon Café für Packaging Innovations 2017 an Xeikons Hauptsitz in Lier (Belgien) zu sehen. Zudem soll es auch auf der Labelexpo Europe, die vom 25. bis 28. September 2017 in Brüssel stattfindet, live demonstriert werden. Xeikon stellt dort aus an Stand 5C29. Die kommerzielle Markteinführung ist laut Hersteller für Oktober 2017 geplant.

 
 
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