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Zeller+Gmelin: Zweimal Deckweiß für den rotativen Siebdruck

Eislinger UV-Farben-Spezialist stellt seine neuen Produkte SR-X55004 und SR-X55400 vor
 

Moderne Labor- und Analyse-Einrichtung bei Zeller+Gmelin.

Der UV-Farbenspezialist Zeller+Gmelin aus Eislingen bei Göppingen hat zwei neu formulierte Deckweiß-Qualitäten für den rotativen Siebdruck auf den Markt gebracht. Mit dieser Entwicklung soll die Optiscreen-Reihe von Zeller+Gmelin verbessert worden sein, so dass die neuen Produkte SR-X55004 und SR-X55400 allen aktuellen Anforderungen an die eingesetzten Rohstoffe entsprechen, wie der Hersteller gegenüber der Presse zum Ausdruck bringt.

Bei beiden Produkten handelt es sich laut Hersteller um silikonfreie Formulierungen, so dass sowohl der Vordruck mit Deckweiß als auch ein Überdrucken anderer Farben ebenso wie das Kombinieren mit Veredelungen, zum Beispiel Heißfolienprägung, oder eine Bedruckung im Thermotransferverfahren, möglich sein sollen. Die Kombination des rotativen Siebdrucks mit anderen Druck- bzw. Veredelungsverfahren sei häufig bei anspruchsvollen Etiketten für die Produktdekoration anzutreffen. 

Bei Optiscreen SR-X55004 handelt es sich um ein ungeschöntes Deckweiß (ohne Einfärbung). Im Vergleich zur Vorgängergeneration ermöglicht das aktuelle Deckweiß höhere Druckgeschwindigkeiten bis 60 m/min, wie betont wird. Die Farbe soll auch bei diesen Geschwindigkeiten eine sichere Durchhärtung bieten und auf den marktüblichen Substraten eine gute Haftung sowie eine hohe Wisch- und Kratzresistenz aufweisen. 

Die Variante Optiscreen SR-X55400 unterscheidet sich von dem erstgenannten Weiß durch eine zusätzliche violette Schönung. Das sorgt für höhere Werte beim Weißgrad bei ansonsten identischen Eigenschaften.

Beide Deckweiß-Qualitäten sind laut Hersteller frei von N-vinyl caprolactam (NVC bzw. deutsch auch VCL). Somit erfüllt Zeller+Gmelin heute bereits die Eupia-Anforderungen, die erst im Oktober in Kraft treten. Außerdem sind sie universell einsetzbar, d.h. mit den gängigen Sieben von Stork, Screeny und Kocher+Beck kompatibel, wie Zeller+Gmelin betont. Als wichtige Produkteigenschaft wird die Deckkraft, die schon bei vergleichsweise geringen Auftragsgewichten opake Weißflächen erlauben soll, genannt. Verbessert wurden auch die rheologischen Eigenschaften, so dass die gedruckte Farbschicht gleichmäßig und glatt auf dem Substrat liegt und gleichzeitig scharfe Raster erzielbar sind. Das reduziert das Risiko von Pinholes und lässt den Druck feiner Schriften auch bei hohen Maschinengeschwindigkeiten zu, wie es abschließend heißt.

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