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Neuer Platewriter 3600 Pro von Glunz & Jensen vorgestellt

Produktpremiere des iCtP-Systems für größere Formate auf der Graph Expo vergangene Woche
 

Auf der Graph Expo von Glunz & Jensen als Neuheit vorgestellt: der iCtP Platewriter 3600 Pro für größere Plattenformate.

Der dänische Spezialist für Inkjet Computer-to-Plate (iCtP) und Plattenentwicklungssysteme, Glunz & Jensen, hat vor wenigen Tagen auf der Fachmesse Graph Expo in Chicago (USA) ein neues iCtP-System vorgestellt. Der iCtP Platewriter 3600 Pro kommt in einem neuen, ergonomischeren Design daher und rundet die Belichter-Serie formattechnisch nach oben hin ab.

Technologisch basiert der Platewriter 3600 Pro auf der bekannten und stabilen Solvent-Ink-Technologie, die auch schon beim Platewriter 2000/2400 zum Einsatz kommt. Der 3600 Pro wurde jedoch in einem neuen Design entwickelt – mit einfacherem Zugang für Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten. Laut Glunz & Jensen hat das neue iCtP-Modell eine Formaterweiterung erfahren und ermöglicht Querformat-Plattenzuladung für einen höheren Durchsatz pro Stunde (genaue Zahlen nennt das Unternehmen allerdings noch nicht). Nimmt man den Platewriter 3000 als Anhaltspunkt, so lag die höchste Bebilderungsgeschwindigkeit dort bei 8 Platten/Stunde (Format: 605 x 745 mm) bei maximaler Auflösung. Der neue Platewriter 3600 Pro allerdings ist geeignet für 2-, 4- und 8-Seiten-Formate bis hin zu einem Maximal-Plattenformat von 915 x 1.140 mm. Beim Platewriter 3000 hielten die Platten rund 50.000 Abholungen stand, abhängig von der Druckmaschine.

Hintergrundinformation:
Die Platewriter von Glunz & Jensen bebildern ein so genanntes Liquid-Dot-Image auf nicht fotoempfindliche Aluminiumplatten. In der integrierten Finishing-Einheit werden die Platten dann getrocknet und die Liquid Dots mit der Platte verbunden und ausgehärtet. Das iCtP-System wird vom Hersteller aufgrund wegfallender Chemie/Chemieentsorgung und Wasserverbrauch als „besonders umweltfreundlich und prozessfrei“ verkauft.

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