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Abschluss Druckforum 2013: Warum fällt das Schaf vom Baum?

Junioren-Gedächtnisweltmeisterin Christiane Stenger gibt Einblicke ins Gedächtnistraining
 

Junioren-Gedächtnisweltmeisterin Christiane Stenger gab bei der Abschlussveranstaltung des 36. Druckforums in ihrem Vortrag Einblicke in das Thema Gedächtnistraining.

Krönender Abschluss des 36. Druckforums: Christiane Stenger, mehrfache Junioren-Gedächtnisweltmeisterin, gab in ihrem Vortrag Einblicke in das Thema Gedächtnistraining, das immer auch mit einer bildhaften Vorstellungskraft zusammenhängt.

Insgesamt gebe es verschiedene Techniken, das Gedächtnis zu trainieren. Wie einige dieser Methoden funktionieren, stellte die Junioren-Gedächtnisweltmeisterin, die mit einem IQ von 145 zu den klügsten Köpfen der Welt zählt, unter dem Titel "Warum fällt das Schaf vom Baum?" vor:

Die Geschichtentechnik sei die einfachste Gedächtnismethode und bestehe darin, die zu merkenden Informationen mit einer kleinen Geschichte zu ver­binden. Und, umso verrückter diese sei, umso besser präge sie sich ein und verankere sich im Gedächtnis.

Wem die Kreativität hierzu fehle, dem empfiehle sie die Routenmethode. Mit ihr könne man sich Fakten in der richtigen Reihenfolge merken. Die Routen­punkte stellten das Bekannte dar, mit denen man die neuen, visualisierten Infor­mationen zu einem Bild verknüpfe. Um sich wieder an diese Begriffe zu erinnern, gehe man in Gedanken die Routenpunkte in derselben Reihen­folge ab. Am Besten, man entwickele eine eigene Route in den Räumen, in denen man sich gut auskennt.

Mit der Körperroute sei man jederzeit in der Lage, sich bis zu zehn Informa­tionen zu merken. Man beginne beim Fuß über das Knie, die Hosentasche, den Rücken, den Bauch, die Brust, die Schulter, den Hals und das Gesicht bis zum Kopf.

Diese drei Methoden übte Christiane Stenger, die in der Schule teilweise akut versetzungsgefährdet war, trotzdem aber mehrere Klassen überspringen konnte und mit 16 bereits ihr Abitur in den Händen hielt, auch gleich mit den rund 250 Druckforum-Besuchern.

Bei dem einfachen Zahlen-Merksystem ordnet man Ziffern von 0 bis 9 be­stimmten Bildern zu, die einen inhaltlichen oder visuellen Bezug zur betreffen­den Ziffer besitzen. So ist 0 = Ei, 1 = Baum, 2 = Schwan, 3 = Dreirad, 4 = Schaf, 5 = Hand, 6 = Würfel, 7 = Zwerge, 8 = Achterbahn, 9 = Kegeln.

Das Prinzip des Einprägens von Namen und Gesichtern beruhe auf einer ein­prägsamen Verbindung von Gesicht und Namen. Es lassen sich zu allen Namen Assoziationen finden, z. B. Roman Flink ist ein freundlicher, älterer Herr Mitte sechzig mit weißen Haaren. Name und Gesicht lassen sich so ver­binden: „Trotz seines Alters schreibt Herr Flink noch ganz flink einen Roman.“

Auch beim Erlernen von Vokabeln und Fremdwörtern helfe es, Vokabeln zu visualisieren und mit Fantasie und Kreativität Assoziationen zur eigenen Sprache herzustellen. Als schönes Vokabelbeispiel nannte die erst 25-jährige das lateinische Wort "cubare" = liegen. Hier biete sich folgendes Bild an: „Die Kuh liegt auf der Bahre“.

Auch wenn diese Methoden helfen, sich Dinge zu merken, so unterstrich Christiane Stenger am Schluss noch einmal worauf es ankommt: „Bleiben Sie am Ball und üben Sie, sonst werden Sie keinen Erfolg haben!“

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