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Aktuelle Studie zeigt Markt und Entwicklung von Hausdruckereien auf

Basis: eine von Canon unterstützte Forschungsarbeit des Rochester Institute of Technology

Die Ergebnisse einer von Canon unterstützten, umfassenden Forschungsarbeit über Hausdruckereien liegen nun vor. Ein Team von Absolventen des Rochester Institute of Technology unter Leitung von Professor Emeritus Frank Romano interviewte für die Studie zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 rund 700 Hausdruckerei-Manager, Einkäufer von Druckerzeugnissen und Industrieexperten. Das Ergebnis ist eine interessante Momentaufnahme des unternehmensinternen reprografischen Marktes.
Die Vorhersagen des Forscherteams basieren auf Trendanalysen und computergestützter Vorschau (nichtsdestotrotz sollte bei der Interpretation der Ergebnisse der Studie die Herstellerunterstützung bedacht werden). Hier ein Auszug der wichtigsten Resultate dieses »Insight Reports«:
• Hausdruckereien ermöglichen ihren Unternehmen Kosteneinsparungen von durchschnittlich 15 Prozent im Vergleich zur Auftragsvergabe an Drittfirmen (bei effizienterem Betrieb ist dies in manchen Fällen auf 30 Prozent steigerungsfähig).
• Das Volumen der durch Hausdruckereien fertiggestellten Druckaufträge hat während des vergangenen Jahrzehnts erheblich zugenommen: Steigerungsrate rund 20 Prozent, vor allem wegen des verbesserten Leistungspotenzials des Digitaldrucks. Nach Vorhersage des Berichts sollen 2012 weniger als 30 Prozent aller Hausdruckereien noch den Offsetdruck nutzen.
• Der Anteil des Farbdrucks hat in Hausdruckereien zugenommen. Die Anzahl der im Vollfarbdruck erstellten Seiten hat die Anzahl der Schwarzweiß-Seiten erreicht.
• Die Weiterverarbeitung steigert den Wert eines Druckerzeugnisses, weshalb sich für Hausdruckereien wichtige Wachstumschancen aus den Finishing-Optionen ergeben.
• Unternehmensinterner Grafikdruck im Großformat (Poster, Schaubilder für Messestände, Banner, sonstige Beschilderungen ...) breitet sich aus. Mehr als 65 Prozent aller Hausdruckereien decken diese LFP-Anforderungen heute produktionstechnisch ab.
• Die Internetnutzung hat enormen Einfluss auf Hausdruckereien; mehr als 65 Prozent der Aufträge wurden 2008 online eingereicht – Tendenz steigend. Viele Hausdruckereien haben bereits eine Web-to-Print-Lösung realisiert, um die Fehler bei der Reihenfolge des Auftragseingangs zu senken. Web to Print hat die Erwartungen der meisten Befragten übertroffen oder sogar bei weitem übertroffen.
• Die »Killer-Anwendung« des digitalen Druckens, den variablen Datendruck (VDP), übernehmen Hausdruckereien allerdings nur langsam: Durchschnittlich nur 27 Prozent der Unternehmen nutzt regelmäßig VDP.
• Terminvorgaben für Druckaufträge werden immer strikter: In vielen Fällen wird eine Erledigung in 24 oder weniger Stunden gefordert.
Nähere Informationen und Hintergründe zur Forschungsarbeit des Rochester Institute of Technology und den Ergebnissen der Studie auf der Canon-Webseite (Link: siehe unten).

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