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Anschlag auf „Charlie Hebdo“: Die internationale Presse trauert

Französische Satire-Zeitung Ziel von mutmaßlich islamistischen Terroristen – Pressefreiheit muss erhalten bleiben
 

Viele Titelseiten tragen Trauer. Eine Reihe von Verlagen zeigen mit nachgedruckten Karikaturen aus „Charlie Hebdo“-Ausgaben auf der Titelseite ihre Verbundenheit mit den Betroffenen und Angehörigen.

Nach dem schockierenden Anschlag in Paris sind wir heute alle „Charlie Hebdo“. Viele Zeitungsredaktionen bringen ihre Trauer auf der Titelseite ihres Mediums zum Ausdruck und machen deutlich, dass die Pressefreiheit nicht zur Disposition stehen darf.

Was sich gestern in den Pariser Redaktionsräumen der wöchentlichen Satirezeitung „Charlie Hebdo“ ereignete, ist ein abscheuliches Verbrechen. Zwölf Menschen, darunter der Chefredakteur sowie bekannte französische Karikaturisten verloren bei dem Terroranschlag durch mutmaßlich islamistische Extremisten ihr Leben.

Die Welt reagiert geschockt und trauert um die Opfer, die mit Bleistiften gegen Kalaschnikows „gekämpft“ haben. Viele Regierungschefs und Repräsentanten westlicher Staaten verurteilten spontan das Attentat und brachten ihre Betroffenheit zum Ausdruck. 

Dieser Terrorakt stellt auch einen Anschlag auf die Presse- und Meinungsfreiheit dar. Darauf haben zahlreiche Tageszeitungen in aller Welt sofort mit Solidaritätsbezeugungen reagiert. Heute tragen viele Titelseiten Trauer und Verlage zeigen mit nachgedruckten Karikaturen aus „Charlie Hebdo“-Ausgaben auf der Titelseite ihre Verbundenheit mit den Betroffenen und Angehörigen (siehe auch Abbildung). Sie zeigen aber vor allem auch, dass die Presse- und Meinungsfreiheit geschützt werden muss. Denn sie ist ein wesentlicher Bestandteil der freiheitlich demokratischen Grundordnung und in Deutschland wie auch vielen anderen westlichen Staaten in der Verfassung verankert (Artikel 5, GG).

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