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Apple übernimmt den Augmented-Reality-Spezialisten Metaio

In beeindruckenden Projekten mit Druckpartnern erweckte Metaio in den letzten Jahren mehrfach Gedrucktes zum Leben
 

Sorgte 2013 für Aufsehen: Mit AR-Technologie und einer virtuellen Platzierungs-App verband Metaio die Printwelt des Ikea-Katalogs mit den realen Produktplatzierungswünschen der Ikea-Kunden zuhause.

Nach übereinstimmenden Medieninformationen hat der Technologiekonzern Apple das deutsche Start-up-Unternehmen Metaio (München) gekauft. Die Metaio GmbH ist ein Software-Anbieter, der sich auf den Bereich Augmented Reality (AR) spezialisiert hat. In der Druckindustrie ist das Unternehmen nicht erst seit seiner Anwendung für den schwedischen Ausstattungskonzern Ikea bekannt, für dessen Katalog Metaio im Jahr 2013 eine App realisierte, mit der sich 3D-Modelle der Ikea-Produkte per AR virtuell in die privaten Wohnräume platzieren ließen.

Augmented Reality verbindet Ansichten der realen Welt mit digitalen Informationen. Schon 2010 hatte Metaio mittels Augmented Reality das SZ-Magazin zum Leben erweckt und gilt deswegen nicht zu Unrecht als einer der Pioniere dieser Technologie. Apple hat den Kauf des Münchner Unternehmens noch nicht wirklich bestätigt, laut Wirtschaftswoche Online war aber vor den Spekulationen am Donnerstagabend im Internet ein Register-Auszug aufgetaucht, in dem Apple als Metaio-Gesellschafter aufgeführt war. Einige Tage zuvor soll Metaio auf seiner Homepage bereits den Verkaufsstopp seiner Software angekündigt haben.

Wie es mit Metaio unter dem Dach von Apple weitergeht, ist fraglich. Einige der Firmen verschwänden vom Markt und ihre Produkte würden in Apple-Dienste integriert, so WiWo Online, andere (wie etwa der Kopfhörer-Anbieter Beats) blieben mit der eigenen Marke präsent.

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